[The Story Behind] Der Narrenpapst

Liebste Bücherwürmer!

Ich bin ein Mensch, dessen Kindheit von Trickfilmen der besonderen Art geprägt war. Ich wuchs auf mit dem Wissen, an jedem Weihnachtsfest einen weiteren Film über kleine und große Helden, mit viel Gesang und einer guten Prise Herzschmerz dem stetig wachsenden Repertoire heimischer Videokassetten hinzufügen zu können. Die Rede ist – selbstverständlich – von Disney.

Auch heute schaue ich mir die liebgewonnenen Geschichten gerne immer und immer wieder an, singe aus vollem Hals mit und weine um die Verlorenen. Doch mich interessieren nun die Geschichten, die dahinterstecken. Welches Buch war ausschlaggebend für welchen Film? Und wie wurde die Geschichte umgesetzt? Dem möchte ich in dieser Beitragsreihe nachgehen. Werfen wir einen Blick hinter die Kulissen, suchen wir gemeinsam The Story Behind.

Der Glöckner von Notre Dame

Ausgestoßen und geächtet

Der Glöckner von Notre Dame erschien 1996 auf den großen Kinoleinwänden und ist damit der 34. abendfüllende Zeichentrickfilm aus dem Hause Disney. Die zu Tränen rührende Story rund um den titelgebenden Glöckner Quasimodo, die mutige Zigeunerin* Esmeralda und den schönen Hauptmann Phoebus punktet nicht nur mit seiner überwältigenden Musik, sondern auch mit Charakteren, an die man sich wohl immer erinnern wird.

Der Glöckner von Notre Dame ©Disney

Bereits vor zwanzig Jahren ging Richter Claude Frollo hart gegen das Volk der Zigeuner vor. Nur kurz sehen wir die Eltern des späteren Glöckners von Notre Dame, die von Frollo und seiner Garde in den Tod gehetzt werden. Nur der Diakon der heiligen Kirche schafft es, Frollo zu einem Gnadenakt gegen das entstellte Kind zu bringen. Er gewährt ihm ein Leben hoch oben im Glockenturm und gibt ihm den Namen Quasimodo, was so viel wie unvollendet bedeuten soll.

Danach schwenkt die Geschichte in die Gegenwart, Quasimodo lebt seit jeher im Glockenturm der Notre Dame, läutet die Glocken und betrachtet die Menschen von Paris von seinem luftigen und vor allem einsamen Punkt aus. Das Fest der Narren ist in vollem Gange und nach einiger Überlegung, mischt sich Quasimodo unter das Volk.

Wenn zuschauen alles ist, was du tust, wird dein Leben ohne dich an dir vorüberziehen.

(Der Glöckner von Notre Dame | Disney)

Dies soll nun der Auftakt sein, worüber er die junge Tänzerin Esmeralda kennenlernt, sich ein wenig in sie verliebt und sie schließlich vor den finsteren Absichten Claude Frollos rettet. Dabei bekommt man das Gefühl, dass hier gegen viele Vorurteile angegangen wird. Quasimodo, der Bucklige und Hässliche, der dem gemeinen Volk dank seines Aussehens Angst bereitet, ist gar kein Monstrum wie alle meinen. Esmeralda ist keine Diebin und von Grund auf böse, nur weil sie dem Volk der Zigeuner angehört. Und Claude Frollo ist kein so gerechter Mann, wie er gern wäre.

Am Ende siegt, nach einer glorreichen Schlacht um Notre Dame, natürlich die Liebe, und das Volk von Paris erkennt den Wert der einzelnen Personen als das, was sie wirklich sind. Nun, im Original von Victor Hugo ist das alles ein wenig anders. Oder auch … gänzlich.

Victor Hugo und der rote Faden

Als Victor Hugo im Jahr 1831 das Buch Notre-Dame de Paris. 1482 veröffentlichte, ahnte wohl noch niemand, wie populär noch bald 300 Jahre später dieses Werk sein würde – und wie anders in den Köpfen der Menschen! Denn der deutsche Titel des Glöckners von Notre Dame ist ein wenig irreführend. Natürlich spielt Quasimodo eine größere Rolle in diesem Roman, jedoch nehmen viele andere Handlungsstränge weitaus mehr Raum ein. Auch schreckt Hugo nicht vor kapitelweisen Beschreibungen Paris‘ oder der Notre Dame zurück, der häufigen Nennung storyunrelevanter Personen oder der Unterbrechung eines Spannungsbogens durch die Aufzählung der Schätze und Kostbarkeiten eines Königs, der bis dato keinen nennenswerten Auftritt hatte und später auch nicht mehr haben wird.

Auf einem zwischen der Menge und dem Feuer freigelassenen großen Raume tanzte ein junges Mädchen. Ob dieses junge Mädchen ein menschliches Wesen, oder eine Fee, oder ein Engel war, das konnte Gringoire, ein so skeptischer Philosoph und ironischer Dichter er auch war, auf den ersten Blick nicht feststellen, derart verzaubert war er durch diese blendende Erscheinung.

(Victor Hugo – Der Glöckner von Notre Dame | S.70)

Ihr seht, ich bin nicht ganz so überschwänglich bei der Beschreibung dieses Klassikers. Im Gegenteil, Hugos Glöckner war mir in weiten Teilen reichlich verhasst. Zu schwülstig, zu albern, zu grotesk. Glücklicherweise habe ich dieses Buch gemeinsam mit Sani Hachidori gelesen, und konnte mich über die allerhand vorhandenen Merkwürdigkeiten gebührend austauschen. Um nun aber einen Vergleich zum Disneyfilm zu finden, muss ich dieses Mal anders vorgehen. Denn die Story, wenn auch in den Grundzügen ähnlich, hat in Film und Buch einen gänzlich anderen Ton. Und der äußert sich am besten über die Charaktere. Schauen wir uns nun also beide Seiten einmal genauer an!

Das illustre Figurenkabinett

Pierre Gringoire

Jeden, der nur den Film, nicht aber das Buch kennt, sollte diesen Namen erst einmal verwirren. Gringoire? Wer soll das sein? Tatsächlich ist Gringoire die Figur, die alle Kapitel mehr oder weniger miteinander verbindet, da er immer irgendwo am Rande des Geschehens auftaucht. Zu Beginn harren wir mit ihm und dem gemeinen Pöbel vor den Stufen Notre Dames auf den Beginn eines Sittenspiels aus seiner Feder. Diesem wird wenig Gehör geschenkt und später wird es ganz unterbrochen dank der Wahl des Narrenpapstes. Gringoire, von der Welt und dem Volk missverstanden, landet durch Zufall im Hof der Wunder. Dies ist das Versteck der Zigeuner, und er als Eindringling soll aufgeknüpft werden. Doch die schöne Esmeralda erbarmt sich seiner und willigt ein, ihn für vier Jahre zu heiraten, um ihn vor dem Strick zu bewahren. Gringoire zeigt jedoch weniger an ihr, als an ihrer Ziege Djali Interesse, was gegen Ende der Geschichte noch von Bedeutung sein wird.

Auch wenn Disney diesen Mann aus dem gesamten Film gestrichen hat, so meine ich ihn doch in einem der Wasserspeier der Notre Dame ein wenig karikiert wiedererkannt zu haben. Denn schließlich erfreut sich einer der drei immer ganz besonders an der kleinen Ziege.

Fun Fact: Ist euch eigentlich aufgefallen, dass die beiden männlichen Wasserspeier Victor und Hugo heißen?

Jean Frollo du Molin

Ein weiterer Name, der dem Film um der Straffung willen zum Opfer fiel. Jean Frollo ist, der Name mag es schon verraten haben, der jüngere Bruder Claude Frollos. Er studiert und erscheint immer recht mittellos, was ihn früher oder später zu den Zigeunern von Paris bringen wird. Er ist im übrigen der Grund, weshalb Claude Frollo den entstellten Quasimodo bei sich aufnimmt, denn …

Claude Frollo

Während Claude Frollo im Disneyfilm das Amt des Richters von Paris innehat und immer wieder in Streit mit dem Erzdiakon der Kirche gerät, so übt er dieses Amt im Original selbst aus. Er wohnt in der Notre Dame und kümmert sich alltäglich um seinen Ziehsohn Quasimodo. Diesen nahm er im Alter von 4 Jahren bei sich auf, nachdem er vor den Stufen der Kirche ausgesetzt wurde. Da er sich schon immer auch um seinen jüngeren Bruder kümmern musste, packte ihn das Mitleid mit dem armen Geschöpf. Der originale Frollo ist weniger davon besessen, die Stadt von den Zigeunern zu befreien, als es sein Filmdouble ist. Einzig Esmeralda fällt ihm auf und folgt ihm bis tief in seine Träume. Er stiftet Quasimodo an, sie an einem Abend zu rauben und wäre beinahe damit durchgekommen, wäre der ach so tapfere Hauptmann Phoebus nicht zur Stelle gewesen.

Die Gier nach der jungen Frau wird ihn im Lauf der Geschichte zu verschlingen drohen, und sie ist es auch, die über Esmeraldas Schicksal bestimmt.

„Da erkannte ich die Falle des Satans, und ich zweifelte nicht mehr daran, dass du aus der Hölle kämest, und dass du zu meinem Verderben gesandt wärest. Ich glaubte es!“
Hier sah der Priester der Gefangenen ins Gesicht und fügte kalt hinzu: „Ich glaube es noch.“

(Victor Hugo – Der Glöckner von Notre Dame | S.337)

Quasimodo

Während Quasimodo bei Disney eine aufopferungsvolle Mutter gegeben wurde, die ihr Leben bei der Flucht verlor, so verliert Victor Hugo nicht viele Worte um seine Herkunft. Zunächst erfährt der Leser nur, dass er als Findelkind auf den Stufen Notre Dames in einer der ersten Babyklappen der Welt gefunden wurde. Dank Frollos Mitleid lebt er von da an im Glockenturm. Seinen Namen erhält er von Frollo, da er an dem Sonntag Quasimodogeniti gefunden wurde, einem christlichen Datum. Er ist entstellt, hat einen großen Buckel, ein von einer großen Warze vollständig überdecktes Auge, hinkt beträchtlich, und durch seine jahrelange Nähe zu den Glocken Notre Dames ist er außerdem taub. Anders als bei Disney ist es ihm durchaus gestattet, den Glockenturm zu verlassen, und hin und wieder begibt er sich an der Seite Frollos unter die Menschen. Auch der originale Quasimodo gewinnt die Wahl zum Narrenpapst, doch wird er hier nicht anschließend vom Volk gequält.

Trotzdem wird Quasimodo an den Pranger gestellt. Allerdings erst nachdem er die schöne Esmeralda für seinen Herrn und Ziehvater Frollo rauben sollte. Auch in Hugos Werk kommt Esmeralda am Pranger zu ihm, jedoch erst nach der Tortur, und gibt ihm aus Mitleid etwas zu trinken. Hier wird der Grundstein für Quasimodos Anbetung gelegt, die er auch bis in den Tod nicht ablegen wird. Wie auch bei Disney verbirgt sich hinter dem entstellten Äußeren Quasimodos ein friedvoller Geist, der zwar kräftig zupacken kann, der sich aber im Grunde seines Herzens auch nur nach Liebe und Geborgenheit sehnt. Ihm und ihm allein galt während des Lesens mein vollstes Mitleid.

Esmeralda

In der Verfilmung Disneys wird Esmeralda als mutige junge Frau gezeigt, die immer einen frechen Spruch auf den Lippen hat und sich selbst recht gut zu verteidigen weiß. Sie zeigt Mitleid und Erbarmen mit ihren Mitmenschen und besonders für Quasimodo, dem sie eine gute Freundin wird. Ganz anders dagegen ist unsere Esmeralda im Buch!

Hier entpuppte sie sich zusehends zu einer der Personen, die ich mit am unmöglichsten von allen fand. Ständig zieht das junge Ding – denn sie ist erst 16 Jahre alt – ein Schmollippchen, träumt vor sich hin und sieht die Welt aus völlig verklärten Augen. Dank der Rettung vor Quasimodo, die sie von Hauptmann Phoebus erfuhr, ist sie heillos verliebt in den schillernden Soldaten. Sie lässt sich auf ein Stelldichein ein, und auch wenn er sie bedrängt und von einer baldigen Heirat rein gar nichts wissen will, so gibt sie sich ihm ohne größeres Zaudern doch recht schnell hin, und bezeichnet sich gern als sein Spielzeug und Sklavin auf Lebenszeit. Als Phoebus bei diesem Treffen von hinten mit einem Dolch erstochen wird, fällt die Wahl der Schuldigen natürlich auf Esmeralda. Nun des Mordes angeklagt, sieht sie sich selbst am Pranger stehen, doch noch bevor sie der tödliche Strick ereilt, rettet sie Quasimodo und verschafft ihr in der Notre Dame das Asylrecht.

Während im Film nun die Soldaten von Paris auf Frollos Befehl hin die Notre Dame stürmen, kommt es im Buch ebenfalls zu einem Sturm auf die Kathedrale – jedoch von Seiten der Zigeuner. Von Gringoire – da ist er wieder! – angestachelt, wollen diese die junge Frau befreien. Auch Frollo hängt in diesem Plan mit, da er sich noch immer Chancen bei dem naiven Kind ausrechnet. Aber das Ganze geht nicht auf und trotz ihrer Rettung aus der Kirche landet Esmeralda doch noch am Galgen. Und ich muss ehrlich sagen, selten hat mich ein Tod weniger berührt. Immerhin, Djali, ihr munteres Zicklein, wurde gerettet.

Esmeralda ist nicht nur von ihrer haltlosen Liebe zu Phoebus nicht heilbar, auch ist sie Quasimodo gegenüber reichlich undankbar. Sie vergeltet ihm ihre Rettung nicht mit der Dankbarkeit, die ihm gebührt, sondern fühlt sich von seinem Aussehen abgestoßen und kann ihn nicht einmal ansehen. Als aber Claude Frollo sie im Kirchenturm zu vergewaltigen versucht, da ergreift sie eine Pfeife, mit der sie den Glöckner zu ihrer erneuten Rettung herbeirufen kann.

Ich sage es dir, dass ich meinem Phoebus gehöre, dass ich Phoebus liebe, dass nur Phoebus schön ist! Du, Priester, bist alt! Du bist hässlich! Geh!“

(Victor Hugo – Der Glöckner von Notre Dame | S. 499)

Nicht nur ihr Charakter ist ein völlig anderer, auch ihre Herkunft bekommt im Original eine ganz andere Seite. Zunächst lernen wir eine Klausnerin kennen, eine Frau, die seit fünfzehn Jahren im sogenannten Büßerloch hockt und um ihr verschollenes Kind weint. Denn ihr wurde die Tochter von Zigeunern aus der Wiege geraubt und stattdessen ein anderes Kind hineingelegt. Wer das gewesen ist? Nun, eben jener, der später die Glocken von Paris läuten wird. Quasimodo. Womit wir bestätigt bekommen, dass er leider keine liebende Familie besaß, sondern sich seine Angehörigen eher von seiner Andersartigkeit abgestoßen fühlten und sich stattdessen ein bezauberndes kleines Mädchen holten.

Hauptmann Phoebus de Châteaupers

Kommen wir zum Schluss zu demjenigen, dem die Neuerzählung Disneys weitaus mehr Sympathie und Ruhm brachte, als er im Original jemals verdiente. Ist Hauptmann Phoebus im Film ein schneidiger junger Mann, der zwar seinen Befehlen Folge leistet, jedoch das Herz ganz offensichtlich am rechten Fleck trägt, so ist er im Buch alles andere als das.

Vielmehr ist Phoebus ein selbstverliebter, eitler Gockel, der gern einen über den Durst trinkt, und der sich nicht von diversen Affären abhalten lässt, auch wenn er längst verlobt ist. Sein Blick fällt erst auf Esmeralda bei einem ihrer Tanzauftritte in den Straßen Paris‘, und obwohl sie sich bereits in ihn bei ihrer Rettung aus Quasimodos versuchtem Raub (ihr erinnert euch) verliebt, fühlt er sich allenfalls in seinem Ego geschmeichelt. Die beiden vereinbaren ein Rendezvous. Der eifersüchtige Claude Frollo lauert ihm auf, um ihn zur Strecke zu bringen, doch nach einigem Hin und Her einigen die beiden sich darauf, dass Phoebus den Diakon in einem Versteck bei eben jenem Treffen zusehen lässt. Ja, genauso pikiert habe ich bei dieser Szene auch geschaut. Als es dann ans Eingemachte gehen soll, wird Phoebus von Frollo hinterrücks erstochen und Esmeralda soll die Schuld dafür tragen.

Doch Phoebus ist nicht tot, nur schwer verwundet, und auch wenn die Gerichtbarkeit der Stadt diesen Umstand kennt, so soll Esmeralda trotzdem dem Henker überantwortet werden. Nach einigen Wochen im Gefängnis, erblickt sie den wiederauferstandenen Hauptmann auf dem Platz ihrer Hinrichtung. Dieser hat sich seiner Verlobten erinnert und würdigt Esmeralda keines weiteren Blickes mehr. Aller Widrigkeiten zum Trotz beharrt das naive Herz des Mädchens auf seiner Liebe zu ihr und wird sie auch bis zu ihrem Tod nicht mehr loslassen.

Wohltuende Änderungen

Auch wenn einige Szenen und der Grundgedanke des Buches auch im Zeichentrickfilm von Disney noch zum tragen kommen, so wurde doch der grundlegende Gedanke des Buches verändert. Meiner Ansicht nach zum positiven, denn auch wenn Victor Hugo mit Quasimodo eine bemitleidenswerte Figur erschaffen hat, so sind doch alle anderen seiner Charaktere eher verdammbar. In Hugos Art, das Geschehen immer wieder zu unterbrechen, verliert man als Leser leicht den roten Faden, während man sich Seite um Seite den Beschreibungen Notre Dames widmet. Während ich den disneyschen Glöckner von Notre Dame immer und immer wieder mit weinenden Augen anschauen kann, blieben diese beim Original ziemlich trocken. Ein Buch, dass ich so kein weiteres Mal mehr lesen möchte.


* Im Laufe dieses Artikels verwende ich mehrfach die Bezeichnung Zigeuner. Ich möchte darauf hinweisen, dass ich ihn nicht mit Sinti und Roma oder ähnlichem ersetze, da er sowohl von Victor Hugo als auch im Disneyfilm so verwendet wird, und ich die Sprache des jeweiligen Mediums wiedergebe, und nicht, weil ich die Negativfärbung dieser Bezeichnung unterstütze.

Disneys abendfüllende Zeichentrickfilme im direkten Vergleich zu ihren literarischen Vorlagen:
The Story behind.

Mehr Beiträge zu dieser Reihe gibt es hier:
Cap & Capper: Fuchs und Hund – Freunde oder Feinde?
101 Dalmatiner: Wertvoll gepunktet
Dumbo: Ich hab viel gesehen auf dieser Welt, …!
Bambi: Von Reh zu Hirsch
Aladdin: Der ungeschliffene Diamant
Arielle: Unter dem Meer
Robin Hood: Im wilden Sherwood Forest
Das Dschungelbuch: Dschungelgeschichten
Bernhard und Bianca: R-E-T-T-U-N-G
Schneewittchen: Spieglein, Spieglein, an der Wand
Die Eiskönigin: Völlig unverfroren adaptiert
Mulan: Vom Kampf der Geschlechter
Peter Pan: Auf ins Nimmerland!
Pocahontas: Das Farbenspiel des Winds
Alice im Wunderland: Ab durch den Kaninchenbau

18 Comments on “[The Story Behind] Der Narrenpapst

  1. Wow, ich liebe deine Zusammenfassung, weil sie einfach alles auf den Punkt bringt! Ich bin immer noch entsetzt, wenn ich es mir wieder durchlese, was dort alles so passiert ist. 😅 Aber wir haben es hinter uns!

    Gefällt 2 Personen

  2. Wirklich detailliert. Das Buch fand ich auch ganz schrecklich, deswegen habe ich es nie zuende gelesen oder den Disneyfilm gesehen. Vllt gebe ich dem Film mal eine Chance. 😅 Auf jeden Fall Respekt, dass du dich durch das Buch gearbeitet hast.

    Gefällt 1 Person

    • Danke dir 😀 Durchgearbeitet trifft es wohl tatsächlich! Der Film vermittelt ganz andere Werte, den solltest du dir wirklich mal anschauen. Man kann allerdings auch in kleinen Details immer wieder die Würdigung des Originals wiederfinden, weshalb ich schon allein deswegen froh bin, dieses Buch gelesen zu haben. 🙂

      Gefällt 2 Personen

  3. Liebe Gabriela,
    ich freue mich, in dieser Reihe jetzt einen meiner liebsten Disney-Filme zu sehen! Ich habe ihn zu Hause noch auf VHS-Kassette. Als Kind wegen den Farben und der Musik geliebt, als Erwachsene wegen der verhältnismäßig düsteren Handlung (zumindest für Disney) und immer noch der Musik. Aber ja, das Original… Nun, es wurde an meiner Uni mal in einem Seminar behandelt und die meisten haben ebenso darüber geschimpft. 😀 Ich erinnere mich außerdem, mal ein Kinderbuch mit derselben Rahmenhandlung gehabt zu haben, welches ansonsten aber weder etwas mit Hugos Original, noch mit dem Disney-Film gemeinsam hatte. Vielleicht habe ich das Buch noch, dann werde ich es mal ausgraben.
    Ich persönlich finde „Hellfire“, bzw. „Das Feuer der Hölle“ sehr beeindruckend. Ich habe vor ein paar Jahren ein Heavy Metal Cover davon gefunden und war komplett hin und weg, da der Sänger so viele Emotionen und Verzweiflung in diesem Cover zum Ausdruck bringt. Vielleicht gefällt es dir auch! https://www.youtube.com/watch?v=di1XUB0YIzw
    „Die Glocken Notre Dames“ gibt es auch: https://www.youtube.com/watch?v=t-VPrpo52hI

    Liebe Grüße
    Alina

    Gefällt 1 Person

    • Huhu Alina!
      Freut mich doch sehr, dass ich unbewusst zu einem deiner Lieblinge gegriffen habe 🙂 Die Musik ist sensationell beim Glöckner, wer bei den Chorgesängen keine Gänsehaut bekommt, dem is nicht mehr zu helfen. Die Musik muss ich mir morgen anhören, aber da bin ich ganz gespannt drauf!

      Beim nächsten Mal steigen wir dann zeitlich noch weiter zurück ins tiefste, tiefste Mittelalter… =) Ein Klassiker, der meiner Ansicht nach zu Unrecht immer wieder vergessen wird.

      Alles Liebe!
      Gabriela

      Gefällt 1 Person

  4. Hallo meine Liebe,

    wie immer habe ich mich sehr über deinen neuen Story Behind Beitrag gefreut. „Der Glöckner von Notre Dame“ steht ja auch schon länger auf meiner Liste. Dementsprechend enttäuscht bin ich nun natürlich, dass es so ein Reinfall war…Danke Dir, für deine detaillierte Auseinandersetzung mit dem Buch. Es war wie immer sehr interessant zu lesen 🙂

    Irgendwie muss ich sadomasochistisch veranlagt sein, denn ich habe mir nun trotzdem eine gebrauchte Ausgabe des Klassikers zugelegt. Mal sehen, ob ich mich auch durchkämpfen werde oder irgendwann zwischendrin aufgebe (wie bei Moby-Dick).

    Liebe Grüße
    Bella

    Gefällt 1 Person

    • Liebste Bella ♥
      Oha, na da hast dir ja doch was vorgenommen 😀 Diana von Lesewolle hat den Klassiker ja nun ebenfalls begonnen, ich bin sehr gespannt wie eure Meinungen dann schlussendlich sein werden. Wer weiß, vielleicht kommt ihr ja beide besser mit Hugos Stil und vor allem diesen unsäglichen Figuren zurande, als ich es tat. 😀 Dass du Moby Dick aufgegeben hast, verwundert mich im übrigen gar nicht. Ich hatte dich da ja auch schon gewarnt……. 😀

      Alles Liebe!
      Gabriela

      Gefällt 1 Person

  5. Hey Gabriela,

    wow, was für ein toller und ausführlicher Hintergrundbericht! Da ich nur den Film (und das Musical) kenne, fand ich deine Ausführungen zu den Unterschieden zwischen Buch und Film total interessant. Tolle Reportage!

    Liebe Grüße,
    Nico

    Gefällt 1 Person

    • Huhu Nico!
      Dankeschön! Ich dachte, damit ich alle Unterschiede richtig darstellen kann, muss ich dieses Mal einfach detaillierter werden. Zumal ich dieses Buch nicht unbedingt zum selbst lesen weiterempfehlen würde. 😀

      Liebe Grüße!
      Gabriela

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  7. Hallo Gabriela!
    Dein Beitrag ist wirklich sehr detailliert und ich finde ihn wirklich gut. Ich mag ja deine Story behind Beiträge. 🙂
    Ich kann deine Kritik auch verstehen, das Buch hat wirklich seine Längen und manche Teile konnte ich auch nicht ganz nachvollziehen. Aber die eigentliche Handlung fand ich schon gut und mir hat das Buch dann doch gefallen. 😀
    Natürlich ist der Disney Film netter (und ich mag ihn auch total gerne, wird demnächst nochmal geschaut), aber das Ende vom Buch fand ich auch sehr traurig. Obwohl ich schon wusste, dass es genau so endet.
    Die Charaktere fand ich grundsätzlich nicht so schlimm gestaltet, weil sie irgendwie meiner Meinung nach in die Zeit gepasst haben. Allerdings das einzige was mich so etwas gestört hat, war das Quasimodo nicht so viel von dem lieben Quasimodo vom Disney Film hat. Das konnte ich nicht so in Einklang bringen. Obwohl er mir im Buch auch leid tat, konnte er aber auch etwas fies sein.
    Ich werde jetzt noch eine Biographie zu Victor Hugo lesen und dann kommt mein Beitrag zu Buch und Autor nächsten Monat. 🙂
    Liebe Grüße
    Diana

    Gefällt 1 Person

    • Hallöchen Diana!
      Ich freu mich wirklich, dass dir das Buch besser gefallen hat als mir, ohne Frage! Für mich war es teilweise echt etwas quälend, was bei mir aber eben hauptsächlich an den Charakteren lag, die ich allesamt nicht leiden konnte. Außer Quasimodo. Und der ist, wie du ja auch sagst, auch nicht so doll wie bei Disney geraten. (Fandest du die Stelle auch gruselig, als er Esmeralda im Schlaf beobachtet hat und dann sagt, das schadet ja wohl keinem?)

      Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt, was du noch interessantes aus der Biographie ziehen wirst!

      Alles Liebe!
      Gabriela

      Gefällt 1 Person

      • Ja, das war wirklich gruselig.
        Obwohl es mir schon leid tat, das Esmeralda ihn so fies behandelt und das, obwohl er sie gerettet hat. Mehrmals.

        Leider habe ich wohl diesmal keine gute Wahl getroffen in Sachen Biographie. Irgendwie kam ich nicht so richtig rein, der Schreibstil vom Autor war seltsam. Mal sehen was ich letztendlich für meinen Beitrag verwenden kann.

        Liebe Grüße

        Gefällt 1 Person

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