[The Story Behind] Vom Farbenspiel des Winds

Liebste Bücherwürmer!

Ich bin ein Mensch, dessen Kindheit von Trickfilmen der besonderen Art geprägt war. Ich wuchs auf mit dem Wissen, an jedem Weihnachtsfest einen weiteren Film über kleine und große Helden, mit viel Gesang und einer guten Prise Herzschmerz dem stetig wachsenden Repertoire heimischer Videokassetten hinzufügen zu können. Die Rede ist – selbstverständlich – von Disney.

Auch heute schaue ich mir die liebgewonnenen Geschichten gerne immer und immer wieder an, singe aus vollem Hals mit und weine um die Verlorenen. Doch mich interessieren nun die Geschichten, die dahinterstecken. Welches Buch war ausschlaggebend für welchen Film? Und wie wurde die Geschichte umgesetzt? Dem möchte ich in dieser Beitragsreihe nachgehen. Werfen wir einen Blick hinter die Kulissen, suchen wir gemeinsam The Story Behind.

Pocahontas

Zwei Welten, die aufeinander prallen

Pocahontas ist der 33. abendfüllende Zeichentrickfilm aus dem Hause Disney. 1995 tauchte die wunderschöne Indianerprinzessin auf der großen Kinoleinwand auf und in unsere Herzen ein. Pocahontas ist der bis heute einzige Disneyfilm, der sich mit einer real existierenden Persönlichkeit beschäftigte.

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 Pocahontas ©Disney

Es ist wohl eine der größten und dramatischsten Liebesgeschichten, die Disney jemals auf die Leinwand gezaubert hat. Eine junge Indianerin der neuen Welt, ein Abenteurer und Entdecker aus England, kulturelle Missverständnisse, Kriegsabsichten und dazwischen die ganz große Liebe.

Denke ich an Pocahontas, denke ich an sie als Symbol der Vereinigung zweier Kulturen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Ich denke daran, wie die Liebe alle Grenzen sprengen kann, alle Hindernisse überwindet und sogar Kriege beenden kann, wenn wir nur auf die Stimme unseres Herzens hören.

Eine gemeinsame Sprache

Denn als John Smith mit einem Schiff der Virginia Company in der neuen Welt landet, hält er sich den Eingeborenen gegenüber für überlegen. Die englische Art des Hausbaus und der Wirtschaft, das ist es, was sie den Leuten hier beibringen können. Was sie dafür haben wollen? Gold, maßenhaft Gold, das die Spanier weiter südlich wohl auch schon fanden.  Ihr mitgereister Govenor Ratcliffe befiehlt seinen Männern, jeden Indianer zu erschießen, den sie sehen. Die Absicht ist klar, Freundschaft mit den Eingeborenen steht nicht auf dem Plan. Doch als John Smith der schönen Indianerprinzessin begegnet, verbinden sich die Herzen der beiden, und sie sprechen eine gemeinsame Sprache, die sich auch auf ihre jeweiligen Völker übertragen soll.

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Lieber sterbe ich morgen, als hundert Jahre zu leben ohne dich zu kennen.
(John Smith | Pocahontas)

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Dass Pocahontas am Ende des ersten Teils schweren Herzens vom verwundeten Smith Abschied nehmen muss, zerreißt mir immer wieder selbst das Herz und es leidet mit ihnen mit. Ohne Frage ist dies einer der emotionalsten Filme ohne richtiges Happy End, die ich kenne.

Und nun stellt euch einmal vor, ihr schaut euch diesen Film an, seid aufgeladen mit Emotionen und Liebe und der Gewissheit, dass wir Menschen alle Grenzen überwinden können. Fühlt ihr es? Ja? Dann ziehe ich jetzt den Vorhang auf für die niederschmetternde Realität.

Völlig verdrehte Wirklichkeit

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Das etwas unscheinbar anmutende Buch „The True Story Of Pocahontas“ von Dr. Linwood – Little Bear – Custalow fand ich mehr oder weniger zufällig. Zu viele Bücher wollten bereits die ganze wirklich wahre Geschichte der Indianerprinzessin erzählen, und die ein oder andere Romanfassung habe ich auch schon gelesen. Auch wenn manche Fakten anders dargestellt wurden, so sind sich doch alle Bücher relativ einig über die Beziehung, die Pocahontas mit John Smith und ihrem späteren Ehemann John Rolfe führte. Doch die Wahrheit ist bar jeglicher Romantik. Diese Wahrheit wurde mündlich von den Mitgliedern des Indianervolkes der Powhatan weitergegeben, von Generation zu Generation. 400 Jahre wurde sie vor den Augen der Welt verborgen, um möglichen Vergeltungsschlägen vorzubeugen, denn sie zeigt eine skrupellose Welt. Dr. Linwood hat sie im Jahr 2007 zusammen mit Angela L. Daniel endlich zu Papier gebracht.

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The story of Pocahontas is first and foremost a great love story.
That love that was the movie force within Pocahontas’s life was the spiritual bond and filial affection between Pocahontas and her father, Chief Powhatan Wahunsenaca, and the love they had for the Powhatan people.

(S.5 | The true story of Pocahontas)

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Aalglatte Lügen

Um alles rund um Pocahontas zu verstehen, muss man tief eintauchen in die Welt des 17. Jahrhunderts. Als 1607 ein Schiff an der Küste des Reiches der Powhatan landet, ist Matoaka erst zehn Jahre alt. Sie ist das Lieblingskind des Häuptlings Wahunsenaca, ein Kind entstanden aus Liebe, anstatt aus politischen Verbindungen. Matoaka bedeutet in der Sprache des Stammes „Blume zwischen zwei Flüssen“, und symbolisiert die Herkunft des Mädchens. Ihre Mutter hieß Pocahontas, die Lachende und Fröhliche, und diesen Namen nahm Matoaka an, nachdem sie in ihrem Volk als erwachsen galt. Sie war also erst zehn Jahre alt, als der siebenundzwanzigjährige Captain John Smith mit seiner Crew an Land ging, um Gold und andere Schätze zu bergen. Zuerst waren die Ureinwohner ängstlich den Fremden gegenüber. Smith kam mit vorgehaltener Waffe in die Dörfer, verlangte Vorräte und warf ihnen hinterher einige Glasperlen vor die Füße, um zu bezeugen, dass er Handel mit ihnen getrieben hatte. John Smith wurde beim Jagen gefangen genommen und schließlich vor Wahunsenaca gebracht. Dieser fragte ihn, was sie zu ihnen führte. Smith, ein aalglatter Lügner, behauptete, er und seine Leute wären vor den Spaniern geflohen, die bereits viel Leid über die Stämme des indigenen Volkes gebracht hatten. Im Geiste vereint, sah Wahunsenaca in John Smith die Chance, sich gegen die Spanier zu schützen. Er bot ihm an, als Häuptling der Engländer im Reich der Powhatan aufgenommen zu werden. Ein viertägiges Ritual sollte ihn in den Kreis der hohen Häupter aufnehmen.

Später schrieb John Smith in seinen Memoiren dazu, dass die junge Pocahontas sich in ihn verliebt und ihn vor einem geplanten Attentat während des Rituals gewarnt hätte. Tatsächlich aber traf er auf Widerstand in den eigenen Reihen, denn seine eigenen Männern misstrauten dem Captain, nachdem er einige Zeit bei den Ureinwohnern lebte.

Auch später sollte sich Pocahontas laut Smith über die Anweisungen ihres Vaters hinweggesetzt haben. Um den Engländern helfend unter die Arme zu greifen, sollte sie ihrem Volk Anweisungen erteilt haben, ihnen Essensvorräte zu bringen, als diese den ersten Winter in Virginia nicht zu überleben drohten.

Custalow beschreibt sehr ausführlich, warum es sich hierbei nur um eine Verdrehung der Tatsachen handeln kann. Denn Pocahontas, als Tochter des Stammes und als Lieblingskind des Häuptlings, stand unter ständiger Beobachtung. Niemals hätte sie sich heimlich wegschleichen, hätte nie ihre Stimme über die ihres Vaters erheben können. Sie durfte die Menschen ihres Volkes begleiten, als sie Fort Jamestown besuchten, sie wurde als Symbol des Friedens mitgenommen. Aber sie war John Smith nicht einmal so nah gekommen, dass man sich eine Verliebtheit der jungen Frau auch nur einbilden konnte.

Verschleppung und Zwänge

Nachdem Pocahontas mit zwölf Jahren dann ins Erwachsenenalter eintrat, heiratete sie den Krieger Kocoum, zog zu seinem Stamm und gebar ihm einen Sohn. Doch das Glück sollte nicht lange währen, denn die Engländer hatten Pocahontas als Symbolfigur bereits auserkoren und ihren Stellenwert früh erkannt. Während die englischen Siedler sich das Land der Powhatan unter den Nagel rissen, die Dörfer plünderten, Frauen und Kinder vergewaltigten und versklavten, schmiedeten sie einen Plan, um die Ureinwohner von Vergeltungsschlägen abzuhalten. Im Jahr 1613 wurde Pocahontas von Männern des Captain Samuel Argall gefangen genommen. Kocoum wurde in seiner Hütte überrascht und getötet, auch ihren Sohn sollte sie nie wieder sehen. Über ein Jahr würde die Gefangenschaft der mittlerweile fünfzehn- bis sechsehnjährigen jungen Frau in ihrer Heimat dauern. In dieser Zeit, in der ihrem Vater die Hände gebunden waren, wurde sie vergewaltigt, zum Christentum zwangskonvertiert, gebar einen weiteren Sohn und heiratete schließlich 1614 den Tabakanpflanzer John Rolfe, dessen Frau die Überfahrt nach Amerika nicht überlebte.

Mord und Vertuschung

Zusammen mit diesem überquerte sie gezwungenermaßen den großen Ozean, um der Königsfamilie in England vorgestellt zu werden, der lebende Beweis für das florierende Zusammenleben in der neuen Welt. Hier traf sie nun nach vielen Jahren erneut auf Captain John Smith, der mittlerweile in Ungnade gefallen zu sein schien. Sie erkannte endlich den Verrat, den er an ihrer Familie und ihrem Volk verübt hatte, in dem er ihnen falsche Absichten vorspielte, als sie ihn ursprünglich gefangen nahmen. Nichts romantisches lässt sich finden in der Art wie John Smith sich ihrem Volk gegenüber verhielt, wie er die Dörfer auf eigene Faust plünderte und dazu beitrug, dass das indigene Volk systematisch vernichtet wurde.

Als Pocahontas nach drei Jahren in England endlich zurück in die Heimat kehren sollte, wollte sie ihre Erkenntnisse ihrem Volk mitteilen. Doch dazu sollte es niemals kommen. Denn nach der ersten gemeinsam mit ihrem Mann und dem Captain des Schiffes eingenommenen Mahlzeit, klagte Pocahontas ihrer Schwester, die sie auf dieser Reise begleiten durfte, über plötzliche Magenschmerzen. Sie übergab sich, spuckte Blut und noch bevor Hilfe eintraf, war sie bereits tot. Nur ein Jahr später, 1618 starb ihr Vater, Häuptling Wahunsenaca, an dem Wissen, seine Tochter in den Händen ihrer Mörder gelassen zu haben, ohne je Vergeltung zu üben.

Erst 1622 stellten sich die Krieger der Powhatan den englischen Siedlern und töteten ein Drittel von ihnen an einem einzigen Tag. Dies nahmen die Engländer zum Vorwand, um noch härter gegen die Urbevölkerung des Landes vorzugehen, ungeachtet der Tatsache, dass sie selbst seit fünfzehn Jahren unter den indigenen Stämmen plünderten und töteten.

Gegen das Vergessen

Manche Einzelheiten kann man in Geschichtsbüchern nachlesen, aber andere Details blieben lange vor den Augen der Öffentlichkeit verborgen. Pocahontas‘ Schwester und deren Mann, die beide während ihrer Gefangenschaft an ihrer Seite standen, um die in Depressionen gefangene Prinzessin zu stützen, brachten die gesamte Wahrheit zurück zu ihrem Volk. Seitdem wird sie von den quiakros, den Priestern des Stammes, weitererzählt. Und so ist sie endlich ans Licht gelangt.

So schrecklich die ganze Wahrheit auch ist, ich bin doch trotzdem froh, dass sich Disney der jungen Prinzessin angenommen hat. Wer von uns könnte heute mit dem Namen Pocahontas etwas anfangen, würden wir nicht das Farbenspiel des Windes in den Ohren haben, würden wir nicht die herzzerreißende Liebe zwischen zwei Welten kennen. Auch wenn es diese Liebe nie gab und Pocahontas in vielerlei Hinsicht missbraucht und geschändet wurde, so trägt Disneys Film doch dazu bei, ihren Namen nicht in Vergessenheit geraten zu lassen.

schnörkel


Disneys abendfüllende Zeichentrickfilme im direkten Vergleich zu ihren literarischen Vorlagen:
The Story behind.

Mehr Beiträge zu dieser Reihe gibt es hier:
Cap & Capper: Fuchs und Hund – Freunde oder Feinde?
101 Dalmatiner: Wertvoll gepunktet
Dumbo: Ich hab viel gesehen auf dieser Welt, …!
Bambi: Von Reh zu Hirsch
Aladdin: Der ungeschliffene Diamant
Arielle: Unter dem Meer
Robin Hood: Im wilden Sherwood Forest
Das Dschungelbuch: Dschungelgeschichten
Bernhard und Bianca: R-E-T-T-U-N-G
Schneewittchen: Spieglein, Spieglein, an der Wand
Die Eiskönigin: Völlig unverfroren adaptiert
Mulan: Vom Kampf der Geschlechter
Peter Pan: Auf ins Nimmerland!

24 Comments on “[The Story Behind] Vom Farbenspiel des Winds

  1. Das ist tatsächlich der Film von Disney, den ich am wenigsten mag. Er machte für mich nie Sinn und nachdem ich die wahre Geschichte zu Pocahaontas gelesen habe, mochte ich ihn noch weniger. Es ist ein trauriges Zeugnis dafür, was Menschen in der Lage sind sich gegenseitig anzutun.
    Nichtsdestotrotz finde ich deine Ausführungen super, vor allem weil so andere, die die Hintergründe nicht kannten, das jetzt tun. 🙂

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    • Hallo Katha! 🙂
      Na, dann kann ich ja mit den nächsten Auswahlen nur noch besser liegen, was deine Vorlieben anbelangt 😀 Ich mag den FIlm eigentlich wirklich sehr gern, man darf ihn nur absolut nicht mit realistischen Augen sehen. Vielleicht eher als eine „Was hätte sein können“-Variante. Aber ich bin auch froh, dass ich die wahre Geschichte mit euch teilen kann, denn bei aller Disneyliebe sollte man doch auch die Wahrheit kennen. 🙂

      Alles Liebe!
      Gabriela

      Gefällt 1 Person

    • Hallöchen Lara!
      Na umso mehr freu ich mich, dass ich damit deinen Nerv getroffen hab =) Ich find es selbst sehr spannend, was man alles erfahren kann, wenn man über den filmischen Tellerrand schaut. Viel Freude auch mit den anderen Beiträgen in der Reihe! =)

      Liebe Grüße!
      Gabriela

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  2. Danke für den tollen Beitrag, liebe Gabriela! Ich bin gerade immer trauriger geworden bei diesen Ausführungen. Ich mag den Film sehr und mir war auch klar, dass die Originalgeschichte wohl sicherlich nicht so schön ablief, aber das zu lesen, das tut mir so unglaublich Leid für Pocahontas. Es ist wirklich unglaublich, wie überlegen sich manche Menschengruppen gefühlt haben (und heute noch fühlen) und anderen Menschen ein solches Leid zufügen. Umso wichtiger, dass ihre Geschichte nicht vergessen wird und sie durch den – wenn auch romantisierten Film – in Erinnerung bleibt.

    Liebe Grüße
    Jacqui

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    • Liebe Jaqui!
      Da ging es dir genau wie mir. Ich war sehr erschüttert, nachdem ich das Buch beendet habe. Irgendwo hat man es j auch wirklich geahnt, aber wie viel in den 400 Jahren an der Geschichte herummanipuliert worden ist, das ist wirklich erschreckend. Ich denke auch, dass es nicht falsch ist, dass sich Disney ihrer Geschichte angenommen hat. Wäre der Mensch an sich ein besseres Wesen, dann hätte die Geschichte vielleicht auch so ablaufen können.

      Alles Liebe!
      Gabriela

      Gefällt 1 Person

  3. Liebste Gabriela,

    vielen Dank für deinen tollen Hintergrundbeitrag zur wahren Geschichte hinter dem bezaubernden und mitreißenden Disney-Film „Pocahontas“. Ich mochte den Film schon immer sehr gerne und hatte mir bisher noch keine großen Gedanken über die reale Geschichte dahinter gemacht, ich wusste nur, dass es sich bei Pocahontas um eine Person gehandelt hat, die tatsächlich existierte. Umso erschütterter bin ich nun nach deinen Zeilen. Die Realität klingt um einiges plausibler als die Disney-Adaption und dennoch mag ich die hoffnungsvolle Art und Weise wie Disney uns vor Augen führt, was in einer besseren und toleranteren Welt möglich wäre.

    Herzliche Grüße
    Bella

    Gefällt 1 Person

    • Liebste Bella!
      Da sagst du was, mir ging es ganz genau so. Ich hab auch schonmal einen ROman gelesen, der sich Pocahontas nannte, und der die Beziehungen zwar etwas anders dargestellt hat als DIsney, aber doch noch immer meilenweit von der Wahrheit entfernt war. Insgesamt find ich es eine ziemliche Frechheit von John Smith, in seinen Memoiren solche Lügen zu verbreiten, wohlwissend dass zu diesem Zeitpunkt bereits keienr mehr gelebt hat von denen, die Einspruch hätten erheben können.
      Andererseits gehört die Liebe zwischen zwei Welten eben auch bei mir zu meinen absoluten Lieblingen von Disney. ❤︎

      Fühl dich gedrückt!
      Gabriela

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  4. Hallo Gabriela!
    Wie immer ist dir der Beitrag wahnsinnig gut gelungen. 🙂
    Ich mag Pocahontas sehr gerne und jedes Mal hoffe, ich dass es vielleicht ein anderes Ende geben könnte für die beiden. Aber ich muss dann doch wieder weinen, weil es so traurig ist.
    Aber ganz furchtbar ist die wahre Geschichte. Danach sieht man die Disney Version mit anderen Augen, aber trotzdem werde ich weiterhin hoffen, das Pocahontas und John Smith am Ende zusammen kommen.
    Liebe Grüße
    Diana

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    • Hallöchen Diana!
      Danke dir 😊 Ja ich sitze genau so wie du immer vor dem Bildschirm, und ich werde es auch weiterhin tun. Ich denke, es ist wichtig, dass man beide Seiten kennt, Fiktion und Realität, aber niemand sagt, dass die Fiktion in einer besseren Welt nicht genau so hätte stattfinden können. ❤️

      Alles Liebe!
      Gabriela

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  5. Liebe Gabriela,
    ich mag diese Reihe, die du mit „The Story Behind“ führst! „Pocahontas“ ist tatsächlich einer meiner liebsten Filme von Disney aus den 90ern. Ich denke, solche Filme sind besonders am Anfang oder in der Kindheit ein guter Einstieg in die Thematik, um z. B. später die realen Hintergründe von der echten Pocahontas zu erfahren. Als ich größer geworden bin, habe ich immer gern nach den Hintergründen von Filmen wie „Pocahontas“ oder „Der Glöckner von Notre Dame“ gelesen.

    Liebe Grüße
    Alina

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    • Liebe Alina!
      Das freut mich sehr zu hören 😊 es ist auch wirklich interessant, was man so alles herausfinden kann. Manchmal sind die Unterschiede zwischen Film und Vorlage sehr gering, manchmal verdreht Disney alles sehr (wie auch bei Cap und Capper). Aber ich bezweifle, dass so viele Menschen manche der Geschichten, oder zB Pocahontas, heute noch kennen würden, gäbe es nicht diese Filme. ❤️

      Liebste Grüße!
      Gabriela

      Gefällt 1 Person

  6. Hallo Gabriela,
    Danke für den ausführlichen Beitrag. Pocahontas war der allererste Film den ich im Kino gesehen habe und er war deshalb sehr lange Zeit mein Liebling. Als ich dann die wahre Geschichte über Pocahontas herausgefunden habe war ich zutiefst schockiert und traurig. Seitdem kann ich den Disney-Film nicht mehr anschauen weil ich immer im Hinterkopf habe wie alles verdreht wurde.
    Vielleicht magst du deine Wortwahl im Artikel nochmal überdenken und von den Ureinwohnern Amerikas schreiben?

    LG

    Gefällt 1 Person

    • Hallo Nenatie!
      Eigentlich kann man Disney und somit dem Film gar keinen großen Vorwurf machen, denke ich, weil er 1995 erschien, und sich zu dem Zeitpunkt nur die Aufzeichnungen John Smiths im Umlauf befanden. Und da er ja behauptete, eine gewisse Beziehung zu Pocahontas gehabt zu haben, dann kann ich mir schon vorstellen, dass das die Kreativität der Macher beflügelte.
      Was genau stößt dir denn auf? Der Begriff „Indianer“? Natürlich kann ich darüber nachdenken und es ändern, ich möcht nur auch anmerken, dass der Autor selbst sich und die seinen ebenfalls als „indians“ bezeichnet.

      Liebe Grüße!
      Gabriela

      Gefällt 1 Person

  7. Meine liebste Gabriela! ❤
    Puuh… also diese Hintergrundgeschichte schlägt ordentlich auf den Magen! Ich bin immer wieder aufs Neue geschockt, zu welchen Grausamkeiten Menschen imstande waren und sind. Ich hatte ja schon geahnt, dass die wahre Geschichte hinter dem Disney-Film durchaus nicht besonders rosig war, doch dass daraus eine komplett andere Geschichte gestrickt wurde, finde ich doch ziemlich heftig. Im Grunde hat der Film gar nichts mit der Wirklichkeit zu tun, hat sich lediglich Aspekte geliehen und zu etwas ganz Neuem gemacht. Danke für diesen Einblick! Deine Beitragsreihe ist wirklich Goldwert ❤

    Gefällt 1 Person

    • Meine liebste Ida! ♥
      Da sagst du was. Etwas zu ahnen und etwas zu wissen, sind dann ja doch nochmal zwei gänzlich verschiedene Paar Schuhe 😮
      Trotzdem mag ich den Film nicht verteufeln, er steht ja doch für eine so schöne Botschaft, für die die Menschen vielleicht auch irgendwann in der Realität reif sein werden ….

      Hab ganz ganz vielen Dank! ♥♥

      Gefällt 1 Person

      • Das stimmt! ❤ Der Film wird auch immer einen besonderen Platz in meinem Herzen haben – schließlich mochte ich Pocahontas immer für ihre unglaubliche Verbundenheit zur Natur! :')
        Dass ich jetzt noch den zusätzlichen Hintergrund im Kopf habe, finde ich jetzt eigentlich nur bereichernd. Das macht mir den Film zum Glück nicht madig. 😉 ❤

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    • Freut mich, dass dir mein Artikel gefallen hat! Ich schreibe mittlerweile ja schin5eine Weile an dieser Reihe, vllt gefallen dir die anderen Story Behinds ja ebenfalls 🙂

      Liebe Grüße!
      Gabriela

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  8. Ich kann mich noch an damals erinnern als ich im Kino Pocahontas geschaut habe, eine schöne Geschichte. Ich dachte immer es werden Bücher verfilmt, ein bisschen geändert und auf Leinwand gebracht. Ich hätte jetzt nie gedacht das es eine ganz andere Geschichte über Pocahontas gibt, das hätte ich jetzt nicht gedacht, was man so allen noch erfährt seit man zuhause ist und Zeit zum Recherchieren hat 😉

    Gefällt 1 Person

    • Hallo Daniela!
      Ja, so hatte ich das damals auch gedacht. 😀 Aber es lohnt sich doch, hin und wieder einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. Die Zeit zum recherchieren und die originalen Geschichten zu lesen und die wahren Begebenheiten herauszufinden, die nehme ich mir nicht erst seit der Coronakrise. Vielleicht interessieren dich ja auch noch die weiteren Story Behind Beiträge? Es sind schon einige zusammengekommen. 🙂

      Liebe Grüße!
      Gabriela

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  9. Auch für mich ist Pocahontas einer der Disneyfilme, der mir nie so richtig gefallen hat.
    Die wahre Geschichte dahinter ist hart und kennt so denke ich kaum jemand.
    Ein toller Artikel, der auch aufrüttelt.

    Durch die Schmuckausgaben von Coppenrath Verlag zu Das Dschungelbuch und Peter Pan habe ich schon gelernt, das die tatsächlichen Geschichten für die Filme geändert und auch kindgerecht gemacht wurden.

    Alles Liebe,
    Melanie

    Gefällt 1 Person

    • Hallo Melanie!
      Danke dir! 🙂 Ich finde es ja total spannend, die originalen Geschichten hinter den (von mir sehr geliebten) Filmen zu entdecken. Bei Peter Pan oder dem Dschungelbuch fand ich die Unterschiede noch nicht einmal so gravierend. Eiskalt hat es mich dagegen bei Cap & Capper / Fuchsspur von Daniel P. Mannix erwischt. Hier wurde der gesamte Handlungsverlauf umgekehrt! Im übrigen ein sehr faszinierendes Buch, wenn auch leider meist vergriffen.

      Liebe Grüße!
      Gabriela

      Gefällt 1 Person

      • Hej Gabriela.
        Das stimmt, ich war hauptsächlich erstaunt wie kurz die Geschichten teilweise tatsächlich sind.
        Da stimme ich dir zu, total interessant die ursprünglichen Geschichten hinter den Filmen kennenzulernen.
        Fuchsspur, das werde ich mir mal ansehen.

        Liebe Grüße
        Melanie

        Gefällt 1 Person

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