[Die literarischen Musketiere] Düstere Buchempfehlungen für den Nebelmonat November

Hallo und herzlich willkommen, liebe Bücherfreunde!

Vor einigen Wochen kamen Anett von Anetts Bücherwelt, Bella von Bellas Wonderworld und ich auf den Gedanken, jeden Monat Platz für ein neues Format auf unseren Blogs einzuräumen. Wir haben uns also zu den literarischen Musketieren zusammengeschlossen und werden euch nun, immer im Wechsel und Reih um, jeden Monat drei Bücher empfehlen, die zur jeweilen Zeit oder einem bestimmten Thema passen könnten. Dabei spielt das Alter der Bücher keine Rolle, so dass ihr hier auch auf wunderbare ältere Schätze stoßen könnt. ❤︎

Bevor es allerdings losgeht, folgt eine kurze Vorstellungsrunde!

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Links im Bild haben wir Bella! Nicht nur ähnelt ihr Lesegeschmack immer wieder verblüffend dem meinen, auch ist sie kreativ unterwegs – häkelt und strickt und macht wunderbare Fotografien ihrer Reisen.

In der Mitte ist Anett! Wenn sie nicht gerade ihre Kinder umsorgt, steckt ihr Kopf ständig in einem Buch, sich aber auch regelmäßig mit Freunden trifft, um zu quatschen und Spaß zu haben, um Musik zu hören und noch viel lieber auf Reisen geht.

Na, und mich kennt ihr ja bereits.

3 Buchempfehlungen für den November

Anett empfiehlt: Sebastian Fitzek – Noah

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Wer mich und meinen Blog kennt, weiß, dass ich die Thriller von Sebastian Fitzek liebe. Klar, einiges hat sich im Laufe seiner Schreibjahre verändert und ja, auch die letzten Thriller habe ich noch nicht gelesen. Einfach weil sie mich nicht mehr ganz so mitreißen, wie seine ersten, aber gespannt bin ich doch immer wieder auf seine Werke.
So ging es mir auch mit seinem Buch „Noah“ – welches mal eine ganz andere Problematik hatte und das wiederum hat mir so gut gefallen! „Noah“ ist eher ein Verschwörungsroman, und das fand ich interessant und spannend und Sebastian Fitzek hat diesen grandios umgesetzt. Im Buch werden die Missstände unserer Gesellschaft und die damit einhergehenden Folgen vor Augen geführt. Eine Gesellschaft mit konsequentem Konsum und wohin uns das Ganze führt.
Für mich ein Thema, welches in den Jahren immer mehr Aufmerksamkeit forderte. Dabei ist der Thriller von 2014. Ich habe ihn im Januar 2017 rezensiert.

Die vollständige Rezension dazu findet ihr hier.

Noch als kleine Anmerkung: Ganz speziell sind ja die Cover des Autors. In den letzten Jahren hat er / sein Verlag diese ja regelrecht perfektioniert! Im Falle von „Noah“ sehen wir eine Hand auf dem Cover – für mich anfangs nichts Besonderes. Aber legt das Buch mal ins dunkel – ah! Die Hand leuchtet! Als ich dies das erste Mal bemerkte, war das doch recht gruselig für den Moment!

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Bella empfiehlt: Markus Heitz – Oneiros – Tödlicher Fluch

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Ein perfektes Buch für die düstere Jahreszeit, das vor allen Dingen Liebhabern der mystischen Spannungsliteratur gefallen dürfte, ist „Oneiros – Tödlicher Fluch“ von Markus Heitz. Der erfolgreiche deutsche Fantasyautor brachte diesen mystischen Thriller, in dem er die Sagen und Legenden über den Sensenmann in knisternder Spannung eingeflochten hat, bereits 2012 im Droemer Knaur Verlag heraus.

Obwohl das Buch schon ein paar Jahre alt ist, lohnt sich die Lektüre aufgrund der interessanten Protagonisten und der düsteren Thematik auf jeden Fall. Als Leser*in bekommt man nicht nur einen wunderbaren Einblick in das Feld der Thantatologie geboten, sondern wird auch noch durch einen nervenaufreibenden, wie auch fantasievollen Handlungsverlauf an die Seiten gefesselt.

Die vollständige Rezension findet ihr hier.

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Gabriela empfiehlt: Rebecca Hunt – Everland

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Zwei Expeditionen in die Kälte der Antarktis, zwei Teams, zwei Zeitstränge. Mit „Everland“ von Rebecca Hunt wird es merklich kälter um den Lesenden. Denn nur zu leicht versetzt man sich in eines der beiden Teams von 1913 oder 2012, die, eingefroren im ewigen Eis der Antarktis um das schlichte Überleben kämpfen müssen. Dabei ist Everland ein psychologisch sehr ausgeklügeltes Buch, denn zu beiden Zeiten passieren ähnliche Dinge, die jedoch von unterschiedlichen Entscheidungen beeinflusst werden. Zusätzlich spielen die launischen Wetterverhältnisse Streiche, Winde klingen nach Schreien, der Kopf beginnt zu flirren, Felsen werden zu Monstern, die auf uns lauern.

Ein ungewöhnliches Setting mit einer großartigen Charakterstudie. Wie viel kann ein Mensch ertragen, bevor er zusammenbricht?

Die vollständige Rezension findet ihr hier.

schnörkel


Das waren die Tipps der literarischen Musketiere für den November 2019!
Weitere Tipps findet ihr hier:

Bei Anett: Der Oktober – Schaurig-schön

23 Comments on “[Die literarischen Musketiere] Düstere Buchempfehlungen für den Nebelmonat November

  1. Die ersten beiden habe ich doch tatsächlich schon gelesen, hatte mit „Noah“ durchaus Vergnügen – und blickte irgendwann nachts, als ich wach wurde, ebenfalls auf diese leuchtende Hand und war dann wachwach. 😉

    „Oneiros“ war dagegen nicht so meins. Ich hatte da, wie häufiger bei Heitz, Probleme mit der unkaputtbaren und multitalentierten Hauptfigur. Die Story an sich hatte zwar auch so ihre Macken, war aber wenigstens von der Idee her erfrischend neu.

    Gefällt 2 Personen

    • Schön zu sehen, dass diese beiden Tipps schon den Weg zu dir gefunden haben. Dann ist ja aber glücklicherweise mein Tipp noch etwas neues für dich! Im Gegenzug zu den beiden anderen Vorstellungen ist Everland allerdings eher ruhig und baut auf menschlichen psychologischen Gedankenspielen auf 🙂

      Gefällt 1 Person

      • Das letzte Mal, dass ich mich vor „Noah“ angesichts eines Fitzek-Buches so erschreckt habe, war der post-it-Zettel in „Der Seelenbrecher“. 🙂

        Gefällt 2 Personen

  2. Wie cool ist das Format denn bitte?! *-* Ich kenn euch ja schon ein wenig (Bella und Anett sogar offline <3), finde es aber schön, das du nochmal eine kleine Vorstellung geschrieben hast!

    Fitzek habe ich noch einige Titel ungelesen im Regal, weiß gerade gar nicht, glaube aber "Noah" ist auch darunter *grübel und von Markus Heitz kenne ich nur die erste Doors-Staffel (alle 3 Bücher), wobei er mich da nicht ganz überzeugen konnte. Die waren nicht schlecht, aber bei all den begeisterten Stimmen zum Autor, hatte ich mehr erwartet. Ich weiß den Titel gerade nicht, aber das Buch mit der älteren Prota steht auf meiner Wunschliste.
    Auch "Everland" steht – noch ungelesen – in meinem Regal, mit deinen kleinen Eindrücke, machst du mich wirklich nochmals neugierig!

    Bin echt verliebt in euer Format und will sowas jetzt auch XD

    Gefällt 4 Personen

  3. Eine tolle Idee von euch dreien! Ich freu‘ mich schon auf eure nächsten Buchempfehlungen – die hier find ich besonders schön, weil ich dadurch das Gefühl habe, dass Halloween noch gar nicht so lange her ist (und dass man sich eigentlich immer gern ein bisschen gruseln darf!). 😀 ❤

    Gefällt 3 Personen

  4. Pingback: Rückblick auf den November – Buchperlenblog

  5. Pingback: Ruck-Zuck vorbei - das war der November 2019 | Bella's Wonderworld

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