[Rezension] Benedict Jacka – Der Magier von London (3)

Ein weiterer Band um den Londoner Wahrsager Alex Verus – und der bisher beste!

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Werbung | Autor: Benedict Jacka| Titel: Der Magier von London |
Übersetzer:  Michele Gyo |
Erscheinungsdatum: Oktober 2019 | Verlag: blanvalet |
416 Seiten | Genre: Urban Fantasy | Reihe: Band 3* von X |

*spoilerfrei zu den vorigen Bänden

sterne5

schnörkel

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„Manche Magier können keine direkten magischen Angriffe ausführen.“ Ich deutete auf den Tisch. „Da kommen die Fokuswaffen ins Spiel Sie fungieren als Leiter. Du leitest deine Magie durch sie hindurch.“

(S. 27)anführung_oben

Inhalt

Nachdem wir uns mit einem magischen Würfel herumplagen und einer entwendeten (un)glückbringenden Affenpfote nachlaufen mussten, werden wir dieses Mal London verlassen, um zusammen mit Alex Verus, seiner Freundin und Lehrling Luna, sowie diversen anderen jungen Magiern zu einem magischen Turnier zu reisen. Dabei ist eines natürlich ganz klar: der sympathische Magier mit der ganz besonderen Gabe der Voraussicht fällt direkt in ein neues Abenteuer hinein. Denn Lehrlinge verschwinden, und es ist an Alex, herauszufinden, warum.

Rezension

Ungewisse Zukunft

Unbemerkt hat sich Wahrsager Alex Verus in mein Herz gesehen. Denn sehen ist, was er am besten kann. Im Gegensatz zu Elementar- oder Kampfmagiern, deren Fähigkeiten ziemlich offensichtlich sind, kann Alex in die Zukunft schauen. Anhand von aufgereihten Zukünften findet er heraus, was passieren wird und kann sich so mehr oder weniger unbescholten durchs Leben schummeln. Zumindest klappt das meistens. Denn das Herrenhaus, zu dem er in diesem Band reist, steht unter besonderen Schutzzaubern, die seine Gabe schwer beinträchtigen.

Nicht nur diese Beeinträchtigung Alex‘ gefiel mir hier sehr gut, denn nun musste er neue Wege gehen, um an sein Ziel zu gelangen. Auch die Interaktion mit weiteren Lehrlingen, neuen Magiern, alten Freunden und auch Feinden war ein buntes Treiben, dem ich sehr gern gefolgt bin. Benedict Jacka versteht es, seine magische Welt Stück um Stück weiter auszubauen, neue Magien vorzustellen und altbekanntes zu festigen. So lernt man wieder einiges mehr über die bestehende Gruppe, und nimmt gleich noch einige mehr in der Runde auf.

Fazit

War Band 1 noch recht geradlinig, so erweitert sich das Spektrum der Geschichte immer mehr und ließ mich dieses Mal rundum zufrieden zurück. Man kann vermutlich auch einfach mittendrin in der Reihe einsteigen, weil die einzelnen Bände nicht direkt miteinander in Verbindung stehen, aber um die Entwicklung der Charaktere zu verfolgen, empfiehlt sich natürlich immer Band 1 als Start.

Bewertung im Detail

Idee ★★★★★ ( 5 / 5 )

Handlung ★★★★★ ( 5 / 5 )

Charaktere ★★★★★ ( 5 / 5 )

Sprache ★★★★★ ( 5 / 5 )

Emotionen ★★★★☆ ( 4 / 5 )

= 4.8 ★★★★★

Die Alex-Verus-Reihe

Das Labyrinth von London | Das Ritual von London | Der Magier von London | Der Wächter von London

Erinnert an:

Ben Aaronovitch – Die Flüsse von London

Lars Simon – Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen

weitere Stimmen:

Tintensturmbücher

schnörkel


Vielen Dank an den Blanvalet Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares!

5 Comments on “[Rezension] Benedict Jacka – Der Magier von London (3)

  1. Pingback: Rückblick auf den November – Buchperlenblog

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