[Rezension] Benedict Jacka – Das Rätsel von London (6)

Ist und bleibt eine Lieblingsreihe!

Werbung | Autor: Benedict Jacka | Titel: Das Rätsel von London |
Übersetzer:  Michelle Gyo |
Erscheinungsdatum: Mai 2021 | Verlag: blanvalet |
448 Seiten | Genre: Urban Fantasy | Reihe: Band 6* von X

*spoilerfrei zu den anderen Bänden rezensiert

Bewertung: 5 von 5.

Etwas in meiner Vorsehung versuchte, meine Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, un ich sah in die kurzzeitigen Zukünfte, was geschehen würde, wenn er …
Oh nein.

(S.95)

Inhalt

Ein Umbruch ist in der magischen Welt Londons zu spüren. Denn die Schwarzmagier greifen nach der Macht der Weißen, wollen einen Platz im Rat für sich beanspruchen. Das ruft nicht nur altbekannte Spießgesellen auf den Plan, sondern auch eine höchst gefährliche neue Spielgefährtin. Und mit ihr eine zutiefst widerliche EInrichtung namens Weiße Rose.

Rezension

Macht, Intrigen und Geheimnisse

Wieder einmal heißt es herzlich willkommen zurück in Benedict Jackas fantastisch-magischen London! Ich habe meinen Lieblingswahrsager Alex Verus bereits schmerzlich vermisst und bin umso glücklicher, endlich wieder mit ihm in die Zukünfte blicken zu können. Denn das kann er ganz besonders gut. Zwar kann er nicht voraussagen, ob es morgen regnen oder schneien wird, aber seine Divination ist in der unmittelbaren Zukunft unglaublich nützlich. Denn anders als andere Magier kann er keinen direkten Zauber wirken, sein Heil liegt meistens eher in der ziemlich gekonnten Flucht.

Nachdem wir im fünften Band das Schattenreich seines ehemaligen Ausbilders und Schwarzmagiers Richard betreten haben, wird es diesmal noch um einiges düsterer. Denn die Schwarzmagier trachten nach Mitspracherecht im Rat der Weißmagier, allen voran Morden, ein Anhänger Richards. Doch die Ränkespiele im Rat sind verzweigt, man kann niemandem so richtig trauen – umso besser also, dass Alex Verus beschließt, sich diesem Rat als Hilfskraft anzuschließen.

Dabei wird er in einen Fall verwickelt, der zu groß für ihn erscheint, ja, selbst zu groß für die Wächter des Rates, denen er nun untersteht. Eine Einrichtung namens Weiße Rose taucht auf, eine Art magisches Bordell, dessen Führerin eine Lebensmagierin namens Vihaela ist. Auf vierhundert Seiten kommt Verus kaum zur Ruhe, es geht Schlag auf Schlag hinein in magische Kämpfe und nur allzu menschliche Intrigen. Und bei all der Spannung ist man doch immer wieder froh, alte und neue Freunde an seiner Seite zu wissen.

Fazit

Ich liebe diese Reihe und ich werde sie vermutlich immer lieben. Die Bände lassen sich einzeln lesen, das große Ganze jedoch ist die Entwicklung Verus‘ vom Eigenbrötler zum anerkannten Mitglied eines Freundeskreises aus unterschiedlichsten Magiern und Adepten, deren Magie viele Fantasybücher in ihrer Ausgestaltung in den Schatten stellt. Bereit für ein magisches Abenteuer? Dann lernt ihn kennen, den wunderbar sympathischen, wenn auch leicht zynischen Wahrsager Alex Verus.

Bewertung im Detail

Idee ★★★★★ ( 5 / 5 )

Handlung ★★★★★ ( 5 / 5 )

Charaktere ★★★★★ ( 5 / 5 )

Sprache ★★★★★ ( 5 / 5 )

Emotionen ★★★★★ ( 5 / 5 )

= 5 ★★★★★

Die Alex-Verus-Reihe

Das Labyrinth von London | Das Ritual von London |
Der Magier von London | Der Wächter von London | Der Meister von London |
Das Rätsel von London

Erinnert an:

Ben Aaronovitch – Die Flüsse von London

Lars Simon – Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen

schnörkel

Herzlichen Dank an den Blanvalet Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars!

3 Comments on “[Rezension] Benedict Jacka – Das Rätsel von London (6)

  1. Ich bin leider noch nicht fertig mit dem Buch, aber ich mag es, wie die anderen Teile davor jetzt schon 🙂 ich finde es immer spannend was bei Alex passiert und wie sich alles so weiterentwickelt. Ich mag auch, dass jeder seinen Magietyp hat und jeder nur eine spezielle Art von Magie einsetzen kann. Das macht es irgendwie spannender. Ich finde es auch schön, das Alex ’nur‘ Wahrsager ist und nicht irgendein überpowerter Elementarmagier.

    Was so ähnlich wie die Reihe ist, ist Tinte und Siegel von Kevin Hearne

    Gefällt 1 Person

    • Huhu 🙂
      Da kann ich dir nur zustimmen, gerade der Aspekt, dass Alex eben wahrsagen kann, ist mal etwas komplett neues. So muss er sich auf andere Dinge verlassen, und nicht nur auf den nächsten Feuerball aus seinen Fingern o.ä.

      Ui danke für den Tipp! Das kenn ich noch gar nicht =)

      Gefällt mir

  2. Pingback: Rückblick auf den Mai – Buchperlenblog

Du möchtest was sagen? Dann los!

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: