[Die literarischen Musketiere] Verfilmungswünsche im Juli

Hallo und herzlich willkommen, liebe Bücherfreunde!

Vor einigen Monaten kamen Anett von Anetts Bücherwelt, Bella von Bellas Wonderworld und ich auf den Gedanken, jeden Monat Platz für ein neues Format auf unseren Blogs einzuräumen. Wir haben uns also zu den literarischen Musketieren zusammengeschlossen und werden euch nun, immer im Wechsel und Reih um, jeden Monat drei Bücher empfehlen, die zur jeweilen Zeit oder einem bestimmten Thema passen könnten. Dabei spielt das Alter der Bücher keine Rolle, so dass ihr hier auch auf wunderbare ältere Schätze stoßen könnt. ❤︎

Bevor es allerdings losgeht, folgt eine kurze Vorstellungsrunde!

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Links im Bild haben wir Bella! Nicht nur ähnelt ihr Lesegeschmack immer wieder verblüffend dem meinen, auch ist sie kreativ unterwegs – häkelt und strickt und macht wunderbare Fotografien ihrer Reisen.

In der Mitte ist Anett! Wenn sie nicht gerade ihre Kinder umsorgt, steckt ihr Kopf ständig in einem Buch, sich aber auch regelmäßig mit Freunden trifft, um zu quatschen und Spaß zu haben, um Musik zu hören und noch viel lieber auf Reisen geht.

Na, und mich kennt ihr ja bereits.

Im Juli zeigen wir euch drei Bücher, von denen wir uns wünschen würden, dass sie verfilmt werden. Bereit dafür? Dann los!

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3 Buchempfehlungen für den Juli

Bella empfiehlt:
Katherine Arden – Die Winternacht-Trilogie

Meine Schwäche für Fantasy und Märchen kommt in Katherine Ardens zauberhafter Winternacht-Trilogie besonders zum Zuge. Die Autorin vereint in ihrer von der russischen Folklore inspirierten Geschichte auf einnehmende Art und Weise klassische Märchenmotive mit moderner Fantasy.

Im Norden Russlands, in einem kleinen Dorf am Rande des Waldes, lebt Wasja mit ihrer Familie im Einklang mit Kobolden und Hausdämonen. Doch die Idylle zerreißt als der christliche Glaube die alte Tradition der Opfergaben verdrängt und Wasja mit ihrer Verbindung zu den mystischen Wesen ins Visier des Priesters gerät. Aus diesem Ausgangspunkt entspinnt sich ein spannender Plot mit Märchenfilm-Atmosphäre vor dem historischen Setting Rus Mitte des 14. Jahrhunderts.

Bereits beim Lesen hat sich vor meinem inneren Auge ein reichhaltig bebildertes Kopfkino abgespielt und ich kann mir sehr gut vorstellen, dass die Geschichte auch auf der Kinoleinwand eine gute Figur machen würde. Wer würde sich nicht gerne mit Wasja durch die verschneiten Wälder bewegen und den magischen Geschöpfen, wie dem Winterkönig begegnen und die hohe Gesellschaft in Moskau besuchen?

Meine Rezension zum ersten Band der Reihe gibt es hier zu lesen.

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Anett empfiehlt:
Roseanne A. Brown – A Song of Wraiths and Ruin

Welches Buch möchte ich verfilmt sehen? Das war ja diesen Monat eine Frage und da gibt es sicherlich einige, die mir beim genaueren überlegen einfallen würden.

Aber da ich gerade erst dieses Buch gelesen habe, den ersten Teil einer Dilogie, war mir recht schnell klar, genau das Buch möchte ich bitte verfilmt haben. Wer darin spielen soll? Egal, hauptsache die Emotionen und die afrikanische Folklore kommt darin genauso genial rüber, wie ich es beim lesen empfunden habe. 

Eigentlich ist High-Fantasy nicht unbedingt mein bevorzugtes Fantasy – Genre. Aber hier hat mich die Beschreibung des Buches fasziniert und ich wollte es gern lesen. Ich habe das Buch als E-Book, was zwar ebenfalls die Karte von Solstasia beinhaltet, aber der Farbschnitt natürlich nicht vorhanden ist. Im Buchhandel habe ich mir das Printexemplar angesehen und das sieht wirklich fantastisch aus! Aber egal ob Print, E-Book der Audio, die Geschichte ist faszinierend und absolut magisch! Einmal mit dem Buch angefangen, konnte ich es kaum zur Seite legen.

Die Familie der Autorin stammt aus Ghana, aus dieser Kultur hat sie einige Traditionen und Folklore in diese Geschichte mit eingeflochten, das brachte für mich einfach mal was total Neues in meinen Lesealltag und genau das war es, was mich so begeistert hat. Auch der Schreibstil und die Magie der Worte waren faszinierend und einnehmend. Für mich ein Highlight in diesem Jahr und ich bin total gespannt, auf den zweiten Band der Dilogie.

Um was es aber eigentlich geht und meine komplette, ausführliche Rezension findet ihr Hier.

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Gabriela empfiehlt:
Mark Lawrence – Waffenschwestern-Trilogie

Wenn es um Bücher geht, die ich gern verfilmt sehen würde, fällt mir zuallererst immer wieder die Waffenschwestern-Trilogie von Mark Lawrence ein. Ein herrliches, fantasievolles Werk, das meiner Ansicht nach seinesgleichen sucht aufgrund seiner Andersartigkeit.

Vier Stämme landeten vor vielen Jahrtausenden auf Abeth, auf der Suche nach einer noch immer wärmenden Sonne. Die Gerant, die Hunska, die Marjal und die Quantal. Sie fanden den Planeten bereits verwaist vor, schlugen ihre Lager auf und vermischten im Laufe der Zeit ihre naturgegebenen Fähigkeiten untereinander. Die Geranten brachten enorme Größe und Stärke mit. Die Hunska konnten sich tief in den Moment graben und mit ihrer angeborenen Flinkheit die Zeit für sich so sehr verlangsamen, dass sie auch noch dem schnellsten Pfeil auswichen. Die Marjal waren mit dem Planeten verbunden und konnten kleinere und mittlere Elementzauber wirken. So geboten sie über das Gestein, das Wasser, die Luft und auch über die Schatten der Welt. Die Quantale wiederum besaßen die Macht, den Pfad allen Seins zu betreten. Dieser Pfad, der durch jedes lebendige und unlebendige Ding der Welt führt, birgt unermesslich große Kraft in sich. Wer auf ihm wandelt, läuft Gefahr, von ihm auseinandergerissen zu werden. Aber er erhält im Gegenzug eine zerstörerische Kraft, die gebündelt große Verheerungen anrichten kann.

Die Zeit vergeht, und die Sonne über Abeth stirbt langsam, aber unweigerlich. Der Planet ist von einer dicken Schicht aus Eis überzogen, und nur in einer freiliegenden Schneise rund um den Erdball tummelt sich noch immer zahlreich menschliches Leben, von dem jedoch nur noch wenige das alte Blut der Stämme in sich tragen. Diese Schneise wird Nacht für Nacht von einem künstlich in den Himmel gehängten Brennmond freigehalten. Doch der Mond kommt runter. Und das Leben auf Abeth wird immer gefährlicher. Aber etwas gibt den Menschen Hoffnung. Denn eine alte Prophezeiung verspricht, dass die Ankunft eines Vierbluts die Welt retten wird. Denn nur das Erbe der vier ursprünglichen Stämme kann die Lade öffnen, mit der man angeblich den Mond steuern kann.

Meine ausführliche Rezension findet ihr hier.

3 Comments on “[Die literarischen Musketiere] Verfilmungswünsche im Juli

    • Huhu liebe Anett!
      Ohja, aber toll wäre es! Aktuell bin ich ja schon sehr glücklich, dass endlich Neil Gaimans Sandman verfilmt wurde – das wird hoffentlich sehr sehr episch! ♥

      Gefällt mir

  1. Pingback: {Retrospektive} Von Alien-Entführungen über Schattenmärkte, Freundinnen und Wörterliebe bis hin zu Regency-Vibes - das war mein Juli 2022 ♣ Bellas Wonderworld

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