[Die literarischen Musketiere] Nostalgie im April

Hallo und herzlich willkommen, liebe Bücherfreunde!

Vor einigen Monaten kamen Anett von Anetts Bücherwelt, Bella von Bellas Wonderworld und ich auf den Gedanken, jeden Monat Platz für ein neues Format auf unseren Blogs einzuräumen. Wir haben uns also zu den literarischen Musketieren zusammengeschlossen und werden euch nun, immer im Wechsel und Reih um, jeden Monat drei Bücher empfehlen, die zur jeweilen Zeit oder einem bestimmten Thema passen könnten. Dabei spielt das Alter der Bücher keine Rolle, so dass ihr hier auch auf wunderbare ältere Schätze stoßen könnt. ❤︎

Bevor es allerdings losgeht, folgt eine kurze Vorstellungsrunde!

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Links im Bild haben wir Bella! Nicht nur ähnelt ihr Lesegeschmack immer wieder verblüffend dem meinen, auch ist sie kreativ unterwegs – häkelt und strickt und macht wunderbare Fotografien ihrer Reisen.

In der Mitte ist Anett! Wenn sie nicht gerade ihre Kinder umsorgt, steckt ihr Kopf ständig in einem Buch, sich aber auch regelmäßig mit Freunden trifft, um zu quatschen und Spaß zu haben, um Musik zu hören und noch viel lieber auf Reisen geht.

Na, und mich kennt ihr ja bereits.

Im April nehmen wir euch mit auf eine nostalgische Reise zurück zu unseren Anfängen als Bloggerinnen! Welche Bücher haben wir euch vor vielen Jahren als allererstes vorgestellt, welche haben quasi die Geburtsstunde unserer Blogs gebildet? Schauen wir uns die doch einmal genauer an!

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3 Buchempfehlungen für den April

Bella empfiehlt:
Jayne Austen – Northhanger Abbey

Als damals mein Blog das Licht des World Wide Web erblickte, habe ich ihn zunächst auch noch mit meinen Leseeindrücken aus meiner LovelyBooks-Zeit angefütter, daher war es für mich gar nicht so leicht, die erste Blog-Rezension ausfindig zu machen, denke aber es war die Besprechung zu meinem ersten gelesenen Roman von der englischen Grand-Dame der Regency-Literatur Jane Austen mit „Die Abtei von Northanger“.

Damals habe ich die Ausgabe aus dem Anaconda Verlag in der Übersetzung von Christiane Agricola gelesen und mich direkt in Jane Austens scharfzüngigen Erzählstil verliebt, der mit Romantik und unterhaltsamer Gesellschaftsbetrachtung mir einen bis dahin ungekannten Lesegenuss bereitete. Seitdem sind noch weitere Ausgaben der Geschichte über die siebzehnjährige Romanheldin Catherine Morland mit ihrer Vorliebe für Gothic Novels und ihrem eigenen romantischen und verträumten Abenteuer in meine kleine Bibliothek eingezogen. Neben der englischen Ausgabe und der Reclam Ausgabe in der Übersetzung von Ursula und Christian Grawe befindet sich auch noch eine Adaption der schottischen Krimiautorin Val McDermid in meinem Regal, die die Story in das 21. Jahrhundert beamt – in meinen Augen jedoch nicht wirklich gelungen – daher lest lieber das Original!

Hier geht es zu meiner damaligen Rezension, die in ihrer Ausführung noch um einiges kürzer daherkam als meine derzeitigen Buchbesprechungen

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Anett empfiehlt:
Krystyna Kuhn – Das Tal

Hierbei handelt es sich bereits um Band 6 aus der Serie „Das Tal“. Für mich war dies am 05. Mai 2013 meine erste Rezension, die auf meinem Blog online ging. Diese Serie hat mich beeindruckt, sie war spannend und ich habe auf jedes Buch gewartet, um es gleich nach Erscheinung zu lesen. 

Worum geht es in der Serie? Es beginnt mit dem ersten Band „Das Tal . Das Spiel“

Mitten in den kanadischen Wäldern liegt das berühmte Grace-College, Ausbildungsschmiede für Hochbegabte. Doch seltsame Dinge gehen in dem abgeschlossenen Tal vor sich: Warum ist der Ort nicht auf Google Earth zu finden? Was hat es mit der Gruppe Jugendlicher auf sich, die Mitte der 70er in den Bergen verschwanden? Julia und ihre Clique sind ahnungslos, als sie ihr erstes College-Jahr beginnen. Doch sie werden bald herausfinden, dass im Tal nichts ist, wie es scheint. 

In diesem Band „Das Erbe“ geht es um einen Amoklauf im College und ich fand, dies war einer der spannendesten Teile der Serie. 

Und auch wenn mich der Abschluss der Serie ein bisschen enttäuscht zurück lies, so war das doch eine tolle Serie, die ich sehr geliebt habe.

Reihenfolge:

Das Spiel #1
Die Katastrophe #2
Der Sturm #3
Die Prophezeiung #4
Der Fluch #5
Das Erbe #6 -> Rezension hier
Die Jagd #7 -> Rezension hier
Die Entscheidung #8 -> Rezension hier

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Gabriela empfiehlt:
Solomonica de Winter – Die Geschichte von Blue

Als ich meinen Blog Ende Januar 2017 gründete, hatte ich bereits einige Rezensionen vorher bei Lovelybooks veröffentlicht. Dieser Umstand und die Tatsache, dass ich direkt übereifrig war, führten dazu, dass bereits am ersten Tag drei Rezensionen von mir hier online gingen. Das Buch, an welches ich allerdings immer noch mit Freude zurückdenke, ist Die Geschichte von Blue.

Blue Vanity ist fast 15, als sie in einem Brief an ihren Arzt ihr Leben zusammenfasst. Sie befindet sich in einer psychiatrischen Einrichtung. Blue verlor ihren Vater mit 8 bei einem Banküberfall. Er wollte seine Schulden bei einem finsteren Mann – James – begleichen und seine Familie retten.

Seitdem ist in Blues Leben nichts mehr, wie es war. Sie hört auf zu sprechen,  verliert sich in dem letzten Gegenstand, den ihr Vater ihr schenkte. Das Buch „Der Zauberer von Oz“. Sie versteckt sich in einer Traumwelt, schottet sich ab. Ihre Mutter wird kokainabhängig, das Verhältnis der beiden ist zutiefst gestört. Blue beschließt, James umzubringen, um ihre eigene Seele zu retten. Doch dann lernt sie Charlie kennen und verliebt sich, und plötzlich herrschen in ihr zwei Extreme: die Liebe und der Hass.

Die vollständige Rezension dazu findet ihr hier.

2022

Bei Gabriela: Mit Hygge durch den Januar
Bei Bella: Schwarz-Weiße Cover im Februar
Bei Anett: Blumen im März
Bei Gabriela: Nostalgie im April

2 Comments on “[Die literarischen Musketiere] Nostalgie im April

  1. Pingback: Retrospektive | Von umgekrempelten Märchen, gefährlichen Spielen, buddhistischen Weisheiten und galaktischen Bastarden - das war mein April 2022 ♣ Bellas Wonderworld

  2. Pingback: [Die literarischen Musketiere] Verfilmungswünsche im Juli – Buchperlenblog

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