[Perlentauchen] “ … bist du der Charlie Brownste!“

Freitag ist Perlentauchen-Zeit!

Ich stelle euch an dieser Stelle wöchentlich Bücher vor, die schon das ein oder andere Jahr auf dem Buckel haben. Dabei ist es egal, ob es 1, 2, 3 oder 30 Jahre alt ist, denn Geschichten verfallen nicht.

Hier gibt es weitere Perlen zu entdecken. 🙂

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Peanuts – Werkausgaben 1977-1978

Erscheinungsdatum Erstausgabe :26.02.2013

Verlag : Carlsen

ISBN: 9783551790743

Fester Einband 344 Seiten

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Von allen Charlie Browns der Welt bist du der Charlie Brownste!

Lucy van Pelt

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Dieses Zitat kennt sicherlich Groß und Klein, Jung und Alt. Was Lucy da sagt, umreißt im Groben alles, wofür Charlie Brown steht. Seit 1950 veröffentlichte Schöpfer Charles M. Schulz wöchentlich einen Comicstrip, der das Leben, die Sorgen, Ängste und Freuden der Peanuts zeigt. Charlie Brown stehen viele unvergessliche Kinder zur Seite wie Lucy van Pelt, die es nicht müde wird, Charlie im letzten Moment den Football wegzuziehen. Auch seine kleine Schwester Sally, Linus, Schröder, Pig Pen und Peppermint – Sir – Petty bereichern die Strips. Besonders verliebt habe ich mich natürlich in Snoopy, diesen klugen, faulen, liebevollen, ausgefuchsten Beagle. Wäre mein Mops kein Mops geworden, ich hätte einen Snoopy daheim. ❤️

Überhaupt wohne ich im Peanuts-Wunderland. Um all meine Schätze zu zeigen, bräuchte es vermutlich nochmal eines extra Merchandise-Beitrags. Nur so viel, auf der Fußmatte werden Gäste von Snoopy und Charlie begrüßt, Tassen, Schüsseln und Teller schmücken die Peanuts, Plüsch-Snoopy und Kissen laden zum kuscheln ein und selbst das Waschpulver passt in eine Peanuts-Box mit Guckloch. 😅

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Charlie Brown ist ein nachdenkliches Kind. Oft zeigen die Comics, die bis zum Schluss nur von Schulz persönlich gezeichnet wurden, wie er an einer Mauer lehnt und allein oder mit seinem besten Freund Linus über die Welt philosophiert. Alltagsweisheiten, tägliche Anekdoten. Egal ob man nun schon erwachsen ist oder nicht, die Strips passen immer!

Seit 2004 wurden nun alljährlich 2 Bände veröffentlicht, die die gesammelten Comicstrips beinhalten. Pro Band sind 2 Jahre enthalten. Da die Bände recht teuer sind, würde man ein Vermögen zuhause hüten, wenn man sie alle besäße. Ich habe aktuell nur 2 Bände, bin aber trotzdem immer wieder glücklich, wenn ich sie aufschlage.

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Da die Zeit nun langsam näher rückt, freue ich mich auch schon wieder auf das alljährliche Warten auf den großen Kürbis mit Linus und, wenn der erste Schnee gefallen ist, auf die Suche nach dem perfekten Weihnachtsbaum mit Charlie Brown.

 

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Gerne kann jeder mitmachen, der will!

Achtung: Es muss kein aktuell von euch gelesenes Buch sein – Schnappt euch den Banner und kramt in euren Bücherkisten, zeigt anderen, was vor Jahren toll war und noch immer ist. ♥

[Bücher-abc] M wie Mach, was DU willst!

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Hallo und herzlich willkommen zu einer weiteren Runde mit dem Bücher-abc!

Die wunderbare Elizzy hat die Aktion auf ihrem Blog readbooksandfallinlove gestartet, bei der ich sehr gern dabei bin. Immerhin ist diese Aktion wieder so ein Freifahrtsschein für jede Menge Buchempfehlungen! 🙂

Beim Bücher-ABC geht es darum, für den jeweiligen Buchstaben einen Autor zu benennen, ein Buch und einen Schreibtipp für die Blogger und Autoren unter uns.

Heute dreht sich alles um den Buchstaben M. Auf geht’s!

Der Autor

Hier fällt mir spontan der japanische Autor Haruki Murakami ein. Von vielen wird er als einer der bedeutendsten und einflussreichsten japanischen Autoren angesehen. In seinen Werken finden sich immer wieder surreale Elemente sowie Anspielungen auf die westliche Popkultur. Bisher habe ich nur den ersten und zweiten teil seines gigantischen Werkes 1Q84 gelesen, doch einige weitere Bücher von ihm stehen bereits im Schrank.

Das Buch

Die Magermilchbande von Frank Baer

Die Magermilchbande von Frank Baer las ich vor einigen Monaten, doch seine Geschichte beschäftigt mich nach wie vor. Man begleitet maxe und Peter und noch einige Kinder mehr auf ihrem Weg aus den KLV, der Kinderlandverschickung, auf ihrem Weg durch das zerbombte Deutschland während des zweiten Weltkrieges. Es handelt von Freundschaft, von Krieg, von Heimat und noch so vielem mehr – nach wie vor ein wahres Highlight!

Der Schreibtipp

M wie Mach, was DU willst!

Hilfe und Tipps von Freunden und Bekannten zu bekommen, ist immer toll. Doch manchmal ist diese Hilfe auch zu viel, überrennt dich und was am Ende übrig bleibt, das bist nicht länger du selbst. Es ist dein Projekt – schreib, worüber du schreiben willst. Nimm dir die Vorschläge der Menschen, die dir wichtig sind, gern zu Herzen, aber am Ende schreib, was DU willst, mach aus deiner Geschichte, deinem Beitrag, das was DU willst.

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Das Bücher-ABC im Überblick!

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[Rezension] Steve Sem-Sandberg – Die Erwählten

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Erscheinungsdatum Erstausgabe:21.08.2017

Verlag : Goldmann

ISBN: 9783442481330

Genre: Roman / Dokumentation

Flexibler Einband 528 Seiten

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Alles Leben, das Gott erschaffen hat, ist ein Wunder. So hätte sie auch die Kinder sehen wollen. Doch das war nicht möglich. In den Augen derer, die die Abteilungen leiteten, waren es nicht einmal Kinder, die hier lagen, nur Spezimen, lebende Beispiele für physiologische oder neurologische Defekte oder für Krankheitsverläufe, deren Fortschreiten ein gründliches Studium lohnte. (S.150)

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Inhalt

Adrian Ziegler wird an einem Januarmorgen 1941 in die Klinik Spiegelgrund gebracht. Schon vorher wurde er immer wieder von seiner Familie getrennt, eine Familie die laut vorherrschender Meinung erbbiologisch minderwertigen Nachwuchs zeugt. Hier beginnt eine Tortur für den Elfjährigen, die er sein Leben lang mit sich herumtragen wird. Denn die auf Schwerbehinderte und schwer erziehbare Kinder spezialisierte Klinik ist nur zu einem Zweck da: Der systematischen Reinigung der menschlichen Rasse.

Rezension

Es ist ein dunkles, totgeschwiegenes Kapitel Menschheit, dem sich dieser Roman widmet. Von Konzentrationslagern, in denen tausende Menschen ihr Leben ließen, weiß heute jeder. Doch wie vielen Kindern wurde schon in jungen Jahren alle Chancen auf Leben genommen, in Kliniken wie der am Spiegelgrund in Wien? Allein hier fanden mindestens 789 Kinder einen gewaltsamen Tod.

Hilfe für die Hilfsbedürftigen?

Von ihren Familien getrennt, weil sie aus ärmlichen Verhältnissen kamen, weil sie nicht so schnell lernten wie andere, weil sie körperlich nicht einwandfrei funktionierten, kamen nur die wenigsten von ihnen jemals wieder hinaus. So wie der junge Adrian Ziegler, an dessen Beispiel der Roman seine Geschichte erzählt. Unter ärztlicher Aufsicht wurden die Krankheitsbilder der Kinder eingehend studiert, sie wurden beim Betreten der Klinik vermessen, gewogen und fotografiert. Anschließend wurde ihre Akte an eine Fachabteilung in Berlin geschickt. Wenn dieses Stück Papier zurückkam, war bereits über Leben und Tod des Kindes entschieden. Befand Berlin, dass man den Kindern eine „Behandlung“ zukommen lassen sollte, so wurden sie zu Testzwecken mit Tuberkulose-Viren infiziert, bekamen überdosierte Schlafmittel und wurden der Tortur einer Pneumoenzephalografie unterworfen. Meist trat der Tod nur wenige Stunden bis Tage später ein. Den Hinterbliebenen wurde dann mitgeteilt, dass das Kind leider plötzlich verstorben sei, meist wurde eine Lungenentzündung vorgeschoben.

Auch Adrian Ziegler erlebt, wie die Kinder in der Klinik systematisch drangsaliert, gefoltert und vorgeführt werden. Wie die Bettnässer in Laken gewickelt werden, in eine mit Wasser gefüllte Wanne getaucht werden, bis sie fast ertrinken, wie sie danach stundenlang auf dem Gang stehen müssen, bis die um sie gewickelten Laken getrocknet sind. Und so etwas verstanden selbst die Krankenschwestern vor Ort unter Behandlung, Hilfe für die Hilfebedürftigen. Wie tief muss der Glaube der Reinhaltung der menschlichen Rasse in einem Kopf verankert sein, um solche Grausamkeiten vor sich selbst zu rechtfertigen? Von oberster Stelle hieß es, die Zukunft müsse für die Gesunden und Starken vorbereitet werden, Kranke und Behinderte wären ein Klotz am Bein.

Keine Fiktion, sondern Wahrheit

Die Namen der diensthabenden Ärzte und Schwestern wurden originalgetreu belassen. Auch widmen sich mehrere Kapitel der Krankenschwester Anna Katschenka und ihrer Obsession gegenüber dem Klinikleiter Erwin Jekelius. Im Schlusswort bedankt sich der Autor bei Friedrich Zawrel, durch dessen Aussagen weite Teile des Romans zustande kamen. Denn Zawrel ist einer der Wenigen, die Spiegelgrund lebend verlassen konnten.

Die Lektüre war streckenweise etwas anstrengend. Nicht nur, weil die Thematik so unfassbar ist, sondern auch weil das Format der Kapitel sehr viel Aufmerksamkeit erfordert. Kaum Absätze, noch weniger wörtliche Rede, Blocksatz wohin das Auge reicht. Trostlos möchte man sagen. Genau wie die Geschichte des Buches. Man erlebt so viel Schlimmes mit den Kindern und hofft auf ein baldiges Ende, sieht, dass man das Jahr 1944 bereits erreicht hat. Dann schlägt man das nächste Kapitel auf und ist wieder im Jahr 1941 gefangen. Es ist eine Todesspirale, aus der man nicht mehr herausfindet, genervt, entmutigt, verlassen. Genauso muss es den Kindern ergangen sein, die Tag aus Tag ein der Willkür des „Pflegepersonals“ ausgeliefert waren.

Doch trotz aller schrecklichen Ereignisse bleibt man zumeist nur Zuschauer. Kinderschicksale geben sich die Hand, doch bleibt man als Leser außen vor. Namen vergehen, Einzelschicksale werden zu denen aller. Man ist streckenweise emotionslos, weil der Stil des Romans eher einer Dokumentation gleicht.

Passagen, die aus Adrians Sicht teilweise geschildert werden, erhalten etwas surreales, manchmal kaum nachvollziehbares. Natürlich nicht, er ist nur ein Kind. Er weiß selbst nicht, was hier eigentlich wirklich passiert, warum sie den „Erwählten“ ein Bonbon in den Mund stecken und warum diese dann wenig später nicht mehr da sind. Mehrfach versucht er zu fliehen, immer wird er eingefangen und noch schlimmer bestraft. Erst als die russische Armee ins Land eindringt, fällt Spiegelgrund und mit ihm einige der barbarischsten Jahre der Geschichte.

Fazit

Es fällt schwer, dieses Buch zu bewerten. Es ist ein wichtiges Buch, aber es ist auch nicht für Jedermann geschaffen. Streckenweise habe ich mich etwas schwergetan, war versucht, Seiten vorzublättern und dem Geschehen und dem Gedankengängen der Menschen zu entkommen. Doch es gibt kein Entkommen, wie es auch kein Entkommen für 789 Kinder gab.

Bewertung im Detail

Sprache ★★★★☆ ( 4 / 5 )

Emotionen ★★★★☆ ( 4 / 5 )

= 4 ★★★★

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Adrian wurde auf den Spiegelgrund geschickt, wo man kurz zuvor einerseits eine Spezialklinik für Kinder mit schweren psychischen oder neurologischen Störungen, andererseits eine Erziehungsanstalt für schwererziehbare Jungen und Mädchen eingerichtet hatte. Der Spiegelgrund war die letzte Station, die unterste Stufe der Treppe, wo nur die Verworfensten landeten. (S.44)

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[Buchperle goes Hogwarts] – Ankunft & Die Qual der Wahl!

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Meine Lieben,

es ist vollbracht! Ich gab es bereits zähneknirschend bei der literarischen Reise ins magische London zu, ich habe Harry Potter von J. K. Rowling nie komplett gelesen. Das soll sich nun ändern, habe ich beschlossen und mich ins Abenteuer gestürzt. Da es schon hunderte und aberhunderte von Rezensionen zu Harry Potter gibt, werde ich mir pro Band einen besonderen Aspekt heraussuchen, den ich besprechen möchte. Am Anfang steht natürlich die Wahl des Hauses!

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Hogwarts, die ehrwürdige Zaubererschule irgendwo in Schottland, begrüßt seine Schüler mit dem lateinischen Spruch

„Draco dormiens nunquam titillandus“

welches so viel bedeutet wie Kitzle nie einen schlafenden Drachen. Ob die Zaubererschule diesem Motto gerecht wird? Ich bin gespannt!

Doch nun zu den vier Häusern, in die Hogwarts eingeteilt wird. Die Gründer der Schule waren Godric Gryffindor, Helga Hufflepuff, Salazar Slytherin und Rowena Ravenclaw. Jeder dieser Zauberer und Hexen wählte und erzog seine Schüler nach bestimmten Charaktereigenschaften in seinem eigenen Haus in Hogwarts.

Hier kommt nun der sprechende Zauberhut zum Einsatz. Einmal auf den Kopf gesetzt, erkennt er sofort, was in dem Schüler steckt und wählt für ihn das passende Haus aus. In Gryffindor gehen die Mutigsten ein und aus, Hufflepuff steht für Loyalität und Fleiß, Schüler im Hause Slytherin neigen zu Stolz und List, und Haus Ravenclaw beherbergt die Schlauesten unter den Schülern.

Dass Harry, Ron und Hermine zum Haus Gryffindor zugeordnet werden, ist weithin bekannt. Doch was wäre euer Haus, wenn ihr in Hogwarts einziehen dürftet? Tests gibt es zu Hauf im Internet, ich habe mich mal an einen gemacht, den ihr hier findet. Geheime Quellen behaupten: So oder so ähnlich war auch der Originaltest von J. K. Rowling.

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Ihr denkt, ich bin ein alter Hut,

mein Aussehen ist auch gar nicht gut.

Dafür bin ich der schlauste aller Hüte,

und ist’s nicht wahr, so fress ich mich, du meine Güte!

Alle Zylinder und schicken Kappen

sind gegen mich doch nur Jammerlappen!

Ich weiß in Hogwarts am besten Bescheid

und bin für jeden Schädel bereit.

Setzt mich nur auf, ich sag euch genau,

wohin ihr gehört – denn ich bin schlau.

(S.130)

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So sah dann mein Testergebnis aus: Haus Ravenclaw! Im ersten Moment natürlich etwas frustrierend, nicht bei Harry & Co. zu landen, aber hey – Ravenclaw ist mindestens genauso toll! Oder?

Durch den ersten Band bin ich tatsächlich nur so geflogen! Man möchte meinen, ich sollte die Details ja schon kennen, immerhin hab ich Band 1 schon 2mal gelesen (vor Ewigkeiten) – doch es war, als hätte ich es nie in der Hand gehabt. Die Filme zählen hier nicht, das ist ja immer ein wenig anders. Innerhalb von wenigen Stunden war mein erstes Zauberlehrjahr vorbei, der Stein der Weisen gefunden – und ich war ganz gerührt, dass Gryffindor doch noch den Hauspokal bekam.

Nun hab ich es mir hier also gemütlich gemacht und meine Sachen im Schlafsaal verstaut. Die erste Schlacht ist geschlagen und nun geht es bald schon weiter zu Band 2 und der Kammer des Schreckens!

 

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Buchperle goes Hogwarts – Die etwas andere Buchbesprechung

Teil 2 – Der Basilisk

Teil 3 – Expecto Patronum

Teil 4 – Verflucht

[Montagsfrage] Bis hinein in deine Träume

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Guten Morgen!

Das Wochenende liegt wieder einmal hinter uns, eine neue Woche vor uns. Da Buchfresserchen Svenja sehr viel zu tun hat, ist die heutige Montagsfrage frei aus der Liste der bestehenden Fragen wählbar. Ich habe mich für folgende entschieden:

Hast du schon einmal von einem Buch oder dessen Inhalt geträumt?

Eine sehr passende Frage, begleiten mich doch viele Dinge vom Tag bis hinein in meine Träume. Gestern Abend haben wir zum Beispiel die Hannibal-Filme mit Hannibal Rising abgeschlossen und wer diesen Film kennt, dem fällt auch direkt ein ganz bestimmtes Liedchen ein.

… Ein Männlein steht im Walde, ganz still und stumm …

(Bittegerngeschehen für den Ohrwurm nun)

– dieses Lied hat mich heute Nacht verfolgt und war auch das erste, das mein Kopf heute morgen summte, als ich aufwachte. Ist jetzt aber kein Buch, das muss ich zugeben. Und ich bin auch ganz froh, dass mein aktuelles Buch Die Erwählten nicht in meinen Träumen erscheint bisher.

Dafür finden sich immer wieder Alice-im-Wunderland-artige Details in meinen Träumen, es ist fast als würde ich im Traum ebenfalls im Wunderland landen. Ich fühle mich manchmal viel zu klein für diese Welt und manchmal viel zu groß, werde von abstrusen Charakteren, dem Hutmacher oder der Grinsekatze gleich, an der Hand genommen oder verwirrt. Wenn ich dann aufwache, brauche ich immer einige Momente, bis ich begreife, dass ich wieder in der Wirklichkeit gelandet bin.

Geht es euch ähnlich? Träumt ihr auch von Büchern, die ihr gerade lest oder so sehr ins Herz geschlossen habt, dass sie euch immer begleiten werden?

Übrigens startet in der folgenden Woche die Blogtour zu Marie Rapps Seele aus Eis, bei der ich teilnehmen und euch noch mehr über Träume erzählen darf. 🙂

 

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[Perlentauchen] Eine Frau der Künste

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Freitag ist Perlentauchen-Zeit!

Ich stelle euch an dieser Stelle wöchentlich Bücher vor, die schon das ein oder andere Jahr auf dem Buckel haben. Dabei ist es egal, ob es 1, 2, 3 oder 30 Jahre alt ist, denn Geschichten verfallen nicht.

Hier gibt es weitere Perlen zu entdecken. 🙂

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Arthur Golden – Die Geisha

Erscheinungsdatum Erstausgabe :01.07.1989

Verlag : btb Verlag (TB)

ISBN: 9783442735228

Flexibler Einband 572 Seiten

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„Du darfst ihr keinen Moment vertrauen, nicht mal, wenn sie dir helfen will. Sie hat dich schon jetzt so sehr mit Schulden beladen, dass du es möglicherweise nie schaffen wirst, sie abzubezahlen.“

„Das verstehe ich nicht…“, stammelte ich. „Was meinen Sie – Schulden?“

„Hatsumomos kleiner Streich mit dem Kimono wird dich mehr Geld kosten,als du dir je vorstellen kannst. Das meine ich.“ (S.103)

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Der Titel dieses Romans ist sicherlich vielen bekannt, nicht zuletzt des wunderbaren Filmes wegen. Doch dieses Buch ist – wie so oft – noch so viel mehr!

Die achtjährige Chiyo lebt in einem armseligen japanischen Fischernest. Als die Mutter im Sterben liegt, verkauft der Vater seine Tochter, die eine außergewöhnliche Schönheit zu werden verspricht, an ein Geisha-Haus in der alten Kaiserstadt Kyoto. Hier absolviert sie im mörderischen Konkurrenzkampf mit anderen Mädchen die harte Ausbildung zur Geisha. Denn Geisha zu sein, bedeutet nicht nur nett auszusehen und zu lächeln. Sie sind Frauen der Künste, Unterhaltungskünstler, und selten wird ihnen das private Glück zuteil. Auch Sayuri, wie sich Chiyo später nennt, muss dies erfahren.  

Man sieht es leicht am geklebten, abgegriffelten Rand: ich liebe dieses Buch. Alle Jahre wieder steige ich mit Chiyo zusammen die Stufen der Okiya im Herzen Kyotos hinauf und unterwerfe mich der qualvollen Ausbildung zur Geisha. Die Sprache, der sich Arthur Golden bedient, ist weich und ausdrucksstark, sie rückt die Wirklichkeit ein Stück zurück und lässt Platz zum Träumen vom einstigen Japan.

 

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Gerne kann jeder mitmachen, der will!

Achtung: Es muss kein aktuell von euch gelesenes Buch sein – Schnappt euch den Banner und kramt in euren Bücherkisten, zeigt anderen, was vor Jahren toll war und noch immer ist. ♥

Rückblick auf den August

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Hallo ihr Lieben,

heute ist es fast schon offiziell: der Sommer nähert sich seinem Ende. Die Tage werden langsam kürzer, die Leselampe geht früher am Abend wieder an.  Macht aber auch nichts, so wirds nur noch gemütlicher im Lesesessel 🙂

gelesene Bücher

 

Abir Mukherjee – Ein angesehener Mann
Anne Helene Bubenzer – Die unglaubliche Geschichte des Henry N. Brown
Marjorie Liu – Monstress 2
Monatshighlight Colson Whitehead – Underground Railroad
Marie Rapp – Seele aus Eis
Cyan Jones – Graben
Stefan Bachmann – Palast der Finsternis
Heather Young – Das verlorene Mädchen
Amélie Nothomb – Töte mich
Bov Bjerg – Auerhaus

Ein ganz schön lesereicher Monat! Er kam mir aber auch ungemein lang vor. Zu Marie Rapps Seele aus Eis wird die Rezension im September erscheinen, in dessen Anschluss dann auch ein Blogtour-Beitrag folgen wird. Außerdem gibt es dann auch was zu gewinnen – seid also gespannt!

Die Sub-Kurve

Der erste Monat der SuB-Abbau-Challenge ist rum und ich sehe … dass ich die SuB-Kurve erweitern muss. So war das nicht unbedingt geplant. ABER immerhin kann ich sagen, dass ich mir diesen Monat nicht ein Buch selbst gekauft habe, das ist doch auch schonmal was.

Aktuell liege ich bei 142 Büchern auf dem SuB, mit 139 bin ich gestartet, das bedeutet nach Adam Ries: ich muss immer noch 33 Bücher ablesen. Ich bin noch guter Dinge. 😀

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Was noch?

Bei der literarischen Reise ins magische London habe ich gestanden, nie über den dritten Band der hochgelobten, vielgelesenen, absolut vergötterten Harry Potter Reihe gekommen zu sein. Das wird sich nun ändern.

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Als Nicht-Freund vom Reihenlesen wurde mir der Tipp gegeben, pro Monat einen Band zu lesen. Das werde ich ab September nun umsetzen – Buchperle goes Hogwarts! Und weil vermutlich abertausende von Rezensionen zu diesen Büchern bestehen, werde ich eine etwas andere Besprechung vorbereiten.

Gibt es vielleicht noch andere Bücherwürmer, die mit mir gemeinsam nach Hogwarts reisen wollen? Wie gesagt, ich möchte pro Monat in etwa einen Band lesen, es ist also eine längerfristige Angelegenheit.

Übrigens startet ab dem 01. September das Voting für den Buchblog Award 2017, bei dem ich mich angemeldet habe! Natürlich sehe ich das recht realistisch und weiß, dass ich gegen die ganz großen und alten Hasen keine Chance haben werde, aber hey – wer nicht wagt, der gewinnt auch keinen Blumentopf. Ich werde den Link dann noch teilen, sobald er verfügbar ist und vielleicht mögt ihr ja meinen kleinen Blog so sehr, dass er ein Stimmchen von euch bekommt. 🙂

 

schnörkel

 

 

 

Mittendrin Mittwoch #27 – Auf den Spiegelgrund

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Es ist mal wieder soweit, der Mittendrin Mittwoch steht an! Diesmal steckt meine Nase in einem Buch, dessen Inhalt wohl grausamer nicht sein kann. Denn entgegen reiner Fiktion und Gruselspaß gab es die österreichische Kinderspezialklinik „Am Spiegelgrund“ tatsächlich.

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Adrian wurde auf den Spiegelgrund geschickt, wo man kurz zuvor einerseits eine Spezialklinik für Kinder mit schweren psychischen oder neurologischen Störungen, andererseits eine Erziehungsanstalt für schwererziehbare Jungen und Mädchen eingerichtet hatte. Der Spiegelgrund war die letzte Station, die unterste Stufe der Treppe, wo nur die Verworfensten landeten. (S.44)

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An einem Januarmorgen 1941 wird der elfjährige Adrian Ziegler in die Kinderklinik „Spiegelgrund“ eingeliefert. Hier wird von Männern und Frauen in weißen Kitteln das Leben der Kinder zur Hölle gemacht. Das Buch beginnt für den Leser mit dem Wissen, dass der Protagonist dieser Hölle entkommen konnte. Doch was das Leben in dieser Anstalt für ihn und all die anderen bereit hielt, das gilt es noch herauszufinden.

Realität: Zwischen 1940 und 1945 starben in Wien mehr als 800 Kinder unter ärztlicher Aufsicht. 30 sogenannte Kinderfachabteilungen gab es im Dritten Reich, in denen die Nazis die Euthanasie von Minderjährigen organisierten. „Spiegelgrund“ war eine der Effektivsten.

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Diese Aktion wurde von der lieben Elizzy von readbooksandfallinlove initiiert, schaut unbedingt mal bei ihr vorbei! ♥

[Rezension] Bov Bjerg – Auerhaus

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Erscheinungsdatum Erstausgabe:16.07.2015

Verlag: Aufbau Verlag

ISBN: 9783351050238

Genre: Roman

Fester Einband 240 Seiten

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Frieder hatte mal gesagt: Wenn einer, der dauernd an Suizid gedacht hat, plötzlich gute Laune hat, ohne Grund, dann hat er sich entschieden. (S.79)

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Inhalt

Nach einem gescheiterten Selbstmordversuch kommt Frieder ins Schwarze Holz, die Nervenklinik des Ortes. Höppner, ein Mitschüler, nimmt sich seiner an, besucht ihn dort regelmäßig und als Frieder schließlich entlassen werden kann, ziehen sie gemeinsam in den verlassenen Bauernhof seines Onkels, ins Auerhaus. Zusammen mit Höppners Freundin Vera, Cäcilia und später auch Pauline und Harry gründen sie eine WG, die einen Wall gegenüber der Welt darstellt.

Rezension

Ein Jahr der Auflehnung gegen den Lauf der Dinge. Birth – School – Work – Death – so betitelt Höppner, der Protagonist, aus dessen Sicht die Geschichte erzählt wird, das vorgeschriebene Leben. Die Jugendlichen sind gerade einmal 18 Jahre alt, stehen kurz vor dem Abitur und somit an der Schwelle zum Erwachsensein. Frieder leidet an Depressionen, hat sich einmal bereits versucht umzubringen. Aus Angst, ihn allein zu lassen, ziehen die Jugendlichen zusammen im Auerhaus ein. Sie leben von geringen Mitteln, klauen sich zusammen, was sie zum Überleben brauchen. Aber sie verrohen dadurch nicht, sie bilden eine Gemeinschaft und sorgen sich um ihre Zukunft. Die Beziehung von Höppner und Vera steht auf wackligem Fuß. Vera vertritt die Meinung, dass Liebe nicht wie ein Kuchen sei, dass sie nicht abnimmt, wenn man sie teilt.

Die jungen Leute erleben alle Wirrungen, Ängste und Freuden der Jugend zusammen. Höppner will nach Berlin flüchten, wenn die Bundeswehr an seine Tür klopft. Frieder fühlt sich zum ersten Mal nicht mehr allein, geht langsam auf in der Gesellschaft der anderen. Doch die Depression wird er nicht los. Immer wieder bricht er aus den Konventionen aus, treibt Situationen auf die Spitze, gerät mit dem Gesetz in Konflikt.

Die Charaktere sind alle recht unterschiedlich, ein bunt zusammengewürfelter Haufen Menschen, die doch irgendwie miteinander funktionieren. Leider kam mir niemand der Gruppe so richtig nah, bei allen war ich nur Zuschauer.

Irgendwann ist die Zeit im Auerhaus vorbei, die Freunde gehen getrennte Wege. Und Frieder ist wieder allein, mehr noch als zuvor. Er sucht den Weg zu seinem Freund Höppner, sie reden und reden, reden über nichts und doch über alles. Wer jemanden kennt, der an Depressionen leidet, weiß von der Eindringlichkeit solcher Gespräche. Sie drehen sich im Kreis, enden, wie sie angefangen haben und sind trotzdem so wichtig für die Betroffenen. Aber manchmal reicht auch das Reden nicht mehr. Teils sehr lakonisch, wird auf das Thema des Suizids eingegangen, einmal sagt Höppner, man solle wenigstens nicht sterben, bevor man 18 geworden ist. Was fast schon lustig klingt, übermittelt trotzdem den Ernst der Lage.

Die Geschichte zeichnet einen Weg von der Jugend hin zum Ernst des Lebens, dem alle Charaktere mehr oder weniger entgegen treten müssen. Es ist ein sehr erzählerischer Stil, den der Autor verwendet. Man hat immer wieder das Gefühl, dass sich Höppner auf der anderen Seite der Couch befindet. Hin und wieder schweifen seine Gedanken ab und er ruft sich selbst zurück, indem er ein „Egal.“ einwirft, oder mit einem „Jedenfalls,“ auf den vorigen Gedanken zurückkommt.

Fazit

Auerhaus ist nicht nur ein Buch über ein sehr ernstes Thema, es ist auch ein Buch über Freundschaft, Jugend, die Kraft des Zusammenhaltens. Und hin und wieder hält man beim Lesen inne und betrauert die eigene Zeit, die für immer verloren scheint.

Bewertung im Detail

Idee ★★★★☆ ( 4 / 5 )

Handlung ★★★★☆ ( 4 / 5 )

Charaktere ★★★☆☆ ( 3 / 5 )

Sprache ★★★★☆ ( 4 / 5 )

Emotionen ★★★★☆ ( 4 / 5 )

= 3,8 ★★★★

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Er sagte: „Das ist schon immer so. Das ändert sich nie.“

Ich sagte: „Es war schon mal anders. Du hast das bloß vergessen.“ (S.222)

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[Rezension] Heather Young – Das verlorene Mädchen

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Erscheinungsdatum Erstausgabe: 21.08.2017

Verlag: Goldmann

ISBN: 9783442485802

Flexibler Einband 410 Seiten

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Während ich in dem düsteren Haus sitze und seinem Ausatmen lausche, das die Wände so glatt gerieben hat wie Pergament, kommt mir der Gedanke, dass die ganze tragische Geschichte unserer Familie auf dieses eine hinausläuft: Keiner von uns wusste, wie er sich selbst retten sollte. (S.246)

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Inhalt

Es sollte ein ganz normaler Sommer sein. 1935 in Minnesota fährt die Familie Evans wie jedes Jahr zu ihrem Haus am See in der Nähe von Williamsburg. Doch als der Sommer sich neigt, wird die jüngste der drei Töchter vermisst. Der Verlust Emilys verändert radikal das Leben der Familie Evans. Zerplatzte Träume, Reue und Schuld beherrschen sie von nun an.

Auch zwei Generationen später sind die Auswirkungen noch immer zu spüren. Justine erlebte eine Kindheit auf der Flucht und sucht nun mit ihren beiden Töchtern einen Platz für sich. Als sie von ihrer Großtante Lucy das Haus am See erbt, beginnt für sie eine Reise in die Zukunft und die Vergangenheit, denn irgendwo in diesem Haus hat Lucy ihre Aufzeichnungen versteckt.

Rezension

Die Geschichte wird in zwei Erzählsträngen geschildert. Zum einen die Sicht auf Justine mit ihren beiden Töchtern Melanie und Angela in der heutigen Zeit. Der Vater hat die Familie verlassen und Justine führt eine Beziehung zu einem Mann, der sehr viel Kontrolle über ihr Leben besitzt. Als sie von Lucys Testament erfährt, verlässt sie ihn Hals über Kopf und zieht mit ihren Töchtern in das Haus am See. Sie versuchen sich in diesem einsamen, gramgebeugten Haus einzuleben, sind Fremde und Vertraute zugleich.

Die verstorbene Lucy Evans hat ihrer Großnichte Justine ein Notizbuch hinterlassen, in welchem sie die wahre Geschichte der verschwundenen Schwester erzählt. Mit Lucy taucht man in die vergangene Zeit, lernt ihre Schwester Lilith kennen und erlebt mit ihr einen Sommer, der ihr ganzes Leben verändern sollte. An der Schwelle zum Erwachsensein rebelliert Lilith immer offener gegen ihren Vater und träumt von einem Leben weit weg von der Familie. Fast geht ihr Traum in Erfüllung, doch dann verschwindet die jüngste der drei Schwestern spurlos und Lilith und Lucy sind auf ewig an den Ort gebunden, der ihnen den letzten unbeschwerten Sommer bescherte.

In der Familie Evans gibt es düstere Geheimnisse. Der Vater, Thomas Evans, gibt sich sehr religiös, wünscht sich frei von seinen Sünden. Erst zum Schluss ahnt man mehr als man weiß, welche Sünden er sich in seinem Leben auferlegt hat.

Vergangenheit gegen Gegenwart

Mir gefiel – wie meisten – die Geschichte in der Vergangenheit besser, liebe ich doch den besonderen Charme dieser alten Tage. Das Haus am See mit seiner eigenwilligen Familie erfüllte mein Denken, gerne hätte ich mit Lilith und Lucy auf der Veranda gesessen und in einer Zeitschrift geblättert, wäre mit ihnen zum See gelaufen, durch den Wald spaziert, hätte eine Brause in der Lodge der Familie Miller getrunken. Doch all das war umschattet von der Vorahnung, dass irgendetwas passieren wird.

Justine mit ihren Töchtern, ihrer Mutter Maurie und ihrem Exfreund Patrick war mir dagegen recht fremd. Auch bei ihnen saß ich gern am Tisch und lauschte den Gesprächen, erfuhr, inwiefern ihr Leben mit dem Ereignis von damals zusammenhängt. Doch der große Zusammenhang ergab sich mir nicht so recht. Hinterher verstehe ich, dass beide Familien damals wie heute gegen einen Mann ankämpfen wollten, der ihnen nicht gut tat, die eine schafft es, die andere nicht. Doch hätte es das tatsächlich gebraucht? Nein. Auch ist der Klappentext recht irreführend, da er eine Handlung suggeriert, die nur entfernt stattfindet, die nur kurz zum Schluss eintritt. Das fand ich etwas schade, hat dieser Umstand doch die Erwartungshaltung in eine etwas andere Richtung gelenkt.

Fazit

Alles in allem war es eine solide, sehr gut lesbare Familiengeschichte. Mit Charakteren, die man mögen muss, egal wie speziell sie auch waren. Eine Geschichte, die so tragisch ist, dass es einem kurz die Luft nimmt, und die so viele Jahre später immer noch an der Familie haftet. Eine schöne Geschichte, die sich zu lesen lohnt, wenn man den Klappentext etwas außer Acht lässt.

Bewertung im Detail

Idee ★★★★☆ ( 4 / 5 )

Handlung ★★★★☆ ( 4 / 5 )

Charaktere ★★★★☆ ( 4 / 5 )

Sprache ★★★★★ ( 5 / 5 )

Emotionen ★★★☆☆ ( 3 / 5 )

= 4 ★★★★

 

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