Meine Lieben!
Fragt ihr euch auch schon wieder, wo eigentlich die Lebenszeit hingewandert ist? Irgendwo zwischen leichten Schneefällen und dem Wegräumen des Weihanchtsschmucks ist der Januar bereits wieder von dannen gezogen. Größtes Highlight dabei für mich: Es wird endlich wieder später dunkel – hurra! Was in diesem Monat so alles gelesen wurde, das schauen wir uns nun also mal an.
gelesen & rezensiert
Wie man auf den ersten Blick vielleicht erkennen kann, habe ich mich in drei Kreisen bewegt. Zunächst startete natürlich im Januar das #frühjahrsputzbingo, bei dem ich erneut dem SuB den Kampf ansage. Meine Losfee zog mir zunächst Patrick Modianos Die Gasse der dunklen Läden – ein noir gefärbtes Büchlein, was sich mit der Suche nach Identität nach dem zweiten Weltkrieg befasst. Wenn wir nicht mehr wissen, wer wir sind, wie leben wir dann unser Leben?
Das zweite Buch ließ nicht lange auf sich warten, und mit Warriors von Alan Duff bekam ich ein außergewöhnliches Buch mit harter, slangartiger Sprache, welches mir das Leben der Maori im Rand der Gesellschaft in den 90ern auf Neuseeland näher brachte.
Außerdem konnte ich von der Bingokarte noch Kees van Beijnums Zerbrechlichkeit der Welt befreien, ein meisterhaft komponiertes, melancholisch schönes Buch über den Würgegriff der Zeit in Japan nach dem zweiten Weltkrieg. Eindeutig auch mein Monatshighlight!
Der nächste Kreis ist mein fortdauerndes Leseprojekt zu Stephen King. Hier las ich zum einen Christine, ein Klassiker unter den Kingwerken und weitaus besser als zunächst gedacht. Christine als Höllenmaschine und Indikator für ein schnelles Heranreifen eines eigentlich ganz netten Teenagers hat mir unglaublich viel Spaß gemacht. Und auch Der Friedhof der Kuscheltiere brachte mich einmal mehr zurück in meine Kindheit, als ich dieses Buch über das Leben und das Sterben als durchaus aufhaltbarer Kreislauf zum ersten Mal las.
Der dritte Kreis meiner Bücher war die Vorbereitung auf den kommenden Monat. Im Februar möchte ich euch vier Bücher vorstellen, die sich mit Gewalt jeglicher Art auseinander setzen, und die wir die doch verhindern könnten, würden wir die Augen aufmachen. Diese Bücher stelle ich euch dann wöchentlich vor.
Als Vorbereitung zur nächsten Story Behind diente mir dieses Mal ein hervorragender Comic über den antiken griechischen Helden namens Herakles. Was ich alles herausfand, das erfahrt ihr in der nächsten Woche. ♥
Die SuB-Kurve

Das Jahr beginnt ganz gut, dank der Bingokarte konnte ich immerhin 3 Bücher vom SuB befreien. Und da ich mein Ziel im letzten Jahr (am Ende des Jahres den SuB zumindest nicht erhöht zu haben) so gut unterlaufen habe, habe ich beschlossen, 2021 immerhin 5 Bücher insgesamt abgebaut zu haben. Mühsam ernährt sich schließlich das Eichhörnchen 😀
SuB: 168 (-3)
Das Frühjahrsputzbingo

Immerhin konnte ich die unterste Reihe nun schon komplett lesen! An Buch 4 und 5 bin ich bereits dran und ich denke, dass ich die Karte hoffentlich im Februar dann auch komplett leeren kann. Bisher bin ich sehr zufrieden mit meiner generellen Auswahl, denn gerade auch die Zerbrechlichkeit der Welt von Kees van Beijnum wurde nicht umsonst mein Highlight im Januar. ♥
Was noch?

Im Februar kommt, ich habe es bereits angekündigt, meine 8teilige Beitragsreihe AUGEN AUF auf euch zu. Hier möchte ich euch Bücher und Autorinnen vorstellen, die von der Gewalt im Alltag und vor allem an Kindern und kindlichen Körpern handeln. Ob Essstörung oder Missbrauch, diese Geschichten müssten nicht erzählt werden, wenn wir alle ein wenig besser auf unsere Umgebung achten würden. Wenn ihr ebenfalls Bücher habt, die von solchen Geschichten erzählen, dann immer her damit! Zeigt sie uns, berichtet darüber.
Und nun kommt gut in diesen kalendarisch so hübsch aufgeräumten Februar! ♥

















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