[Sommerloch-Bingo] Sara Pennypacker – Mein Freund Pax

Wunderschönes, lehrreiches Kinderbuch!

Werbung | Autor: Sara Pennypacker | Titel: Mein Freund Pax |
Übersetzung: Birgitt Kollmann |
Erscheinungsdatum: 2017 | Verlag: S. Fischer |
300 Seiten | Genre: Kinder- und Jugendbuch |

Bewertung: 5 von 5.

Und tatsächlich, der Junge hob den Arm mit dem Spielzeugsoldaten und schleuderte die Figur in den Wald. Sie waren also wirklich nur zum Spielen hergekommen! Der Fuchs war so erleichtert, dass er achtlos wurde. Ohne wie sonst einen Blick zurück zu seinen Menschen zu werfen, sprang er in Richtung Wald. Hätte er sich noch einmal umgeschaut, hätte er gesehen, wie der Junge sich von seinem Vater losriss und die Hände vors Gesicht hielt.

(S.13)

Inhalt

Seitdem Peter den kleinen Fuchswelpen bei sich aufgenommen und ihn aufgezogen hat, sind er und Pax unzertrennlich. Fünf Jahre lang gehen sie gemeinsam durchs Leben, bis … Ja, bis es eines Tages nicht mehr möglich sein soll. Der Krieg ist ausgebrochen, Peters Vater soll an die Front, und Peter zu seinem Großvater. Ohne Pax. Ob das Freundschaftsband zwischen den beiden trotzdem hält?

Rezension

Freundschaftsbande

Auf Pax habe ich mich schon sehr lange gefreut, denn ganz ehrlich – ich liebe Füchse! Und ich bin schon etwas neidisch auf den kleinen Peter, dass er einen Fuchswelpen für sich hatte. Ja, ganz klar, ein Fuchs ist ein wildes Tier und gehört in den Wald und in die freie Natur. Aber. Ein Fuchs! Daheim!

Doch auch für Peter endet dieser Traum jäh. Der Umzug zu seinem Großvater stellt ihn vor das größte Hindernis seines jungen Lebens: Er soll ohne seinen Freund gehen. Gemeinsam mit dem Vater entlässt er den Fuchs in die Wildnis, ganz auf sich allein gestellt, weder an das Leben noch an die Nahrung in der Natur angepasst.

Während sich Peter absolut nicht mit der neuen Situation anfreunden kann, seinen Freund Pax schmerzlich vermisst und sich schlussendlich auf den weten Weg nach Hause macht, um seinen Fuchs zu suchen, geschieht mit Pax allmählich etwas anderes. Diese Gegenüberstellung menschlichen und tierischen Verhaltens ist der Autorin wirklich gelungen, denn man fühlt sowohl mit Peter mit, der Verlust des Freundes schmerzt enorm, aber man kann auch Pax verstehen. Pax, der endlich das Tier sein kann, welches er schon immer gewesen ist, uneingezwängt, frei und voller Leben. Dass der Krieg um die beiden herumtobt, wird an mehreren Stellen drastisch klar. Dieses Buch zeigt nicht nur die Gefahren für uns Menschen bei einem Krieg, sondern auch die für das Tierreich – und das auf ungeschönte, teils brutale Art. Es ist wichtig, dass sich Kinder bereits damit auseinandersetzen, dass die DInge, die um uns herum geschehen, auch immer die Natur betreffen. Dass alles Handeln Konsequenzen mit sich bringt.

Fazit

Ein sehr schönes Buch, welches Groß und Klein zum Nachdenken anregen kann, und das eine Freundschaft zeigt, die es so vermutlich nicht allzu oft gibt.

Bewertung im Detail

Idee ★★★★★ ( 5 / 5 )

Handlung ★★★★★ ( 5 / 5 )

Charaktere ★★★★★ ( 5 / 5 )

Sprache ★★★★★ ( 5 / 5 )

Emotionen ★★★★★ ( 5 / 5 )

= 5 ★★★★★

schnörkel

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