Mittendrin Mittwoch #7 und das SuB-Glas

Hallo ihr Lieben!

Heute ist wieder Mittwoch und ich möchte euch in mein aktuelles Buch mitnehmen. Da ich heute morgen mein letztes Buch der Glücksfee-Momente (Björn Springorums Spiegel des Bösen) beendet habe, bin ich nun erst einmal wieder frei von Leserunden und somit frei in der Entscheidung, was ich als nächstes lesen will.

Die Qual der Wahl! Aktuell lungern auf meinem SuB 110 Bücher herum. Zu welchem soll ich nur greifen? Also habe ich mir gedacht, ich mache mir ein SuB-Glas. Das heißt, ich habe meine ungelesenen Bücher aufgeschrieben und ein Glas damit gefüllt. Immer dann, wenn ich einmal nicht weiß, welchen Schatz ich ausgraben soll, kann ich nun hinein greifen und mich überraschen lassen. Außerdem macht es sich ja auch ganz hübsch auf dem Tisch, oder?

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Nun also fix reingegriffen und das nächste Buch gefunden. Ich bin direkt ein wenig aufgeregt… 🙂

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Saving Grace von B.A. Paris soll es also werden! Ich freue mich sehr über dieses Buch. Und da ich erst damit anfangen werde, lesen wir einfach die ersten Zeilen gemeinsam.


apostroph_untenDie Champagnerflasche stößt leicht gegen die marmorne Arbeitsplatte, und das Geräusch lässt mich zusammenzucken.

apostroph_obenIch sehe zu Jack hinüber und hoffe, dass er nicht gemerkt hat, wie nervös ich bin.

Er ertappt mich dabei, dass ich ihn beobachte, und lächelt.

„Perfekt“, sagt er leise.

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Aufgefallen ist mir dieses Buch in der Buchhandlung, da es dem Klappentext nach ähnlich  wie Gone Girl von Gillian Flynn oder Der Feind in meinem Bett von Nancy Price sein soll.

Klappentext

Niemand glaubt dir. Niemand hilft dir. Du gehörst ihm … Grace und Jack Angel sind das perfekte Paar. Die dreiunddreißigjährige Grace ist warmherzig, liebevoll, bildhübsch. Jack sieht gut aus, ist charmant und kämpft als renommierter Anwalt für die Rechte misshandelter Frauen. Aber sollte man Perfektion jemals trauen? Warum zum Beispiel kann Grace auf Dinnerpartys so viel essen und nimmt doch niemals zu? Warum umgibt ein hoher Zaun Jacks und Graces wunderschönes Haus? Doch wenn man Grace danach fragen möchte, stellt man fest, dass sie nie allein ist. Denn Jack ist immer – wirklich immer – an ihrer Seite …

Und, was lest ihr derzeit?


Diese Aktion wurde von der lieben Elizzy von readbooksandfallinlove initiiert, schaut unbedingt mal bei ihr vorbei! ♥

[Rezension] Björn Springorum – Spiegel des Bösen

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Erscheinungsdatum Erstausgabe:16.02.2017

Verlag: Thienemann-Esslinger Verlag GmbH

ISBN: 9783522202305

Fester Einband 383 Seiten

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schnörkel

Was passiert, wenn die schmale Grenze zwischen Liebe und Hass verschwimmt? Wenn man aus Rachsucht kein Halten mehr kennt?

Inhalt

Ein Hotel in den Bergen. Sophie, unsere Protagonistin, checkt mit ihren Eltern für vier Tage ein – und doch sollen es so viele Tage mehr werden.
Gleich zu Beginn muss sie mit ansehen, wie sich eine Frau von einem der Türme des Hotels stürzt. Doch außer ihr scheint niemand dieses tragische Ereignis gesehen zu haben.
Eines Morgens wacht Sophie auf und bemerkt, dass ihre Eltern verschwunden sind. Als sie das Hotel nach ihnen absucht, muss sie feststellen, dass sie selbst scheinbar nicht mehr existiert. Niemand redet mit ihr, niemand scheint sie auch nur wahrzunehmen.
Außer dem Concierge des Hotels.
Als sie ihm zufällig in die Arme läuft und ihm verzweifelt ihre Situation erklärt, schickt er sie in die Keller des Hotels, zu den anderen, nur dort wäre sie sicher. Sicher? Vor wem? Und wer sind die anderen?
Im Keller lernt sie schließlich Max, Ludwig und Margarete kennen. Als sie entdeckt, dass die anderen bereits seit mehr als hundert Jahren gefangen gehalten werden, will sie gemeinsam mit Max das Geheimnis des Hotels lüften.

Eine Suche, gespickt mit Spuk, Grusel und jeder Menge Emotionen, eine Suche durch die Zeit beginnt.

Rezension

Dieses Buch ist in der Tat ein schaurig-schönes Lesespektakel gewesen. Der Autor hat wirklich viele, fantastische Ideen zu einem Gesamten verwoben.

Es gibt drei Berghexen, die sich von Seelen ernähren und sich den Hass der Menschen zu Nutze machen.
Es gibt eine Frau, die nur in den Spiegeln des Hotels sichtbar wird, deren Herz vor so langer Zeit gebrochen wurde, deren Wunsch auf Rache allgegenwärtig ist.
Es gibt Geister, die lieber Erinnerungen genannt werden wollen, die die Weinkeller des Hotels plündern und doch das Herz am rechten Fleck tragen.
Es gibt die namenlosen Schrecken, ruhelose Wesen, die aus Bildern hervorkriechen, oder die den Nebel bevölkern.

Und es gibt Sophie, Max, Margarete und Ludwig. Alle vier wurden von ihren Eltern getrennt und wissen doch nicht, wieso. Haben sie sich gewünscht, ihre Eltern zu verlieren? Oder steckt noch mehr dahinter? Alle hatten ihren ganz eigenen Charakter. Natürlich ist nicht jeder gleich sympathisch, aber das wäre ja auch langweilig. Sophie hat mich zusehends an Coraline (Neil Gaiman) erinnert. Von ihrer Art und auch von den Geschehnissen her, die ihre ganze Aufmerksamkeit verlangen, ist sie mir sehr ans Herz gewachsen. Überhaupt die Liebe, die sich zwischen Max und ihr entwickelt, hatte ihren ganz besonderen Reiz. Nicht zuletzt, da diese Liebe zum Scheitern verurteilt ist.

Die Geschichte zeigt in kurzen Rückblicken auf das Jahr 1883, was sich tatsächlich zugetragen hat, warum dieser ganze Spuk überhaupt anfing, was mir immer ganz besonders gut gefallen hat. Die tragische Figur Colette mit ihrer Liebe, ihrem Hass, ihrer Rachsucht. Der Direktor, dem sein eigener Ruf wichtiger war, als das Leben dieser jungen Frau und ihrem Kind.

Insgesamt ist das gesamte Buch sehr rasant, manche Stellen waren mir nicht ganz klar und ließen mich etwas verwirrt zurück. Das betrifft hauptsächlich plötzliche Ortswechsel, bei denen ich mich immer erstmal orientieren musste, wo wir nun sind. Auch sind mir manche Beweggründe nicht ganz einleuchtend gewesen. Warum hat Colette zB. ihren Plan, die Kinder den Eltern zu entreißen, um endlich an ihre Rache zu kommen, ein ums andere Mal durchgezogen, selbst nachdem sie gesehen haben muss, dass er nicht funktioniert? Da hätte ich mir noch ein wenig mehr Tiefgang gewünscht, vielleicht verwobene Familiengeschichten, da mir die Auswahl der Kinder recht ziellos vorkam.
Sei’s drum, der Showdown war spektakulär und das Ende sehr emotional, was mich dann wieder vollauf versöhnt hat.

Fazit

Alles in allem äußerst wohlverdiente 4.5 Sterne und eine definitive Leseempfehlung für alle, die es gern rasant und gruselig mögen.

Bewertung: 4,5 / 5 Sterne ★★★★★

schnörkel

[Rezension] Nadine Erdmann – Cyberworld 1.0

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Erscheinungsdatum Erstausgabe :07.04.2014

Verlag : Greenlight Press

ISBN: 9783958342033

Seitenzahl 362 Seiten

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schnörkel

Zuerst einmal vielen lieben Dank an Nadine Erdmann, dass ich dieses tolle Buch lesen durfte! Das Warten hat sich definitiv gelohnt 🙂

Inhalt

Im Jahr 2038 verfügt die Welt über eine neue Technologie: Die Cyberworld. Hier können sich Menschen auf der ganzen Welt via Avatar in virtuellen Clubs treffen oder zB.  interaktiv Spiele zusammen spielen. So auch Jemma, Jamie und Zack. Fantasyrollenspiele sind genau ihr Ding: Als Paladine, Krieger und Magiere ziehen sie durch die virtuelle Welt und kämpfen gegen Monsterhorden und Drachen.

Doch dann erfahren sie, dass bereits drei Jungen in ihrem Alter ins Koma gefallen sind, nachdem sie sich in die Cyberwelt eingeloggt hatten, und die Gruppe beschließt, etwas kürzer zu treten. Ganz besonders schwer fällt Jamie dieses Versprechen. Da er seit einem schweren Unfall häufig im Rollstuhl sitzen muss, hat er für die Cyberwelt eine besondere Vorliebe entwickelt.

„Schwerelosigkeit. Dieses fantastische Gefühl, seinen Körper nicht mehr zu spüren. Das war der Moment, den Jamie jedes Mal am meisten herbeisehnte.“
(S.118)

Dann lernen die drei Jugendlichen Will und seinen Bruder Ned kennen. Diese erzählen ihnen von einem noch unveröffentlichten Spiel – Mind Ripper – und ihrem Verdacht, dass irgendjemand in dieses Spiel eingegriffen hat und somit das Koma der Jungen ausgelöst hat. Die Clique willigt ein, sich zusammen mit Will und Ned auf die Suche nach dem wahren Mind Ripper zu begeben. Eine virtuelle Jagd nach Hinweisen beginnt.

Meinung

Mir gefällt die Erzählstruktur unheimlich gut. Da in meiner Brust auch ein kleines Gamerherz wohnt, war ich ganz besonders fasziniert von der Verwebung von Realität mit der Cyberwelt. Die Game-Kapitel habe ich immer herbeigesehnt, waren sie doch besonders spannend aufgebaut. Die Autorin versteht es, die nötige Atmosphäre für ein schaurig-schönes Spielerlebnis aufkommen zu lassen.

Die Sprache ist klar und unumwunden, die Gespräche genau so, wie sie zwischen Jugendlichen ablaufen.

Auch die Aufklärung des Falles war sinnvoll, logisch und nachvollziehbar. Auch wenn ich als Naivchen natürlich wie immer alle vorigen Hinweise entschieden von mir gewiesen habe. Die Lösung legt außerdem eine fantastische Entwicklung in der Technologie dar. Ob wir tatsächlich irgendwann an diesen Punkt kommen werden? Und ob dann die positiven Seiten überwiegen werden?

Alle Protagonisten haben etwas ganz eigenes, dass sie sympathisch macht. Selbst den Hightechhausmann Max fand ich herrlich, den hätte ich auch gerne bei mir daheim stehen.

Fazit

Du liest gerne Jugendliteratur? Du magst virtuelle Welten und möchtest dem Mind Ripper auf die Spur kommen? Ein bisschen prickelnde Verliebtheit ist auch deins?
Dann greif zu diesem Buch – lesen lohnt sich!

Bewertung: 5 / 5 Sterne ★★★★★

 

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Montagsfragen #3 – Designfragen

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Es ist Montag und Buchfresserchen Svenja hält wieder eine neue Frage für uns bereit!

Würdest du sagen, dass du beim Buchkauf einen bestimmten Coverdesign-Stil bevorzugst?

Eine ganz wunderbare Frage, wie ich finde. Wenn ich mir meine Regale anschaue, da fällt doch auf, was man bei mir findet – und vor allem was nicht. Was für mich nämlich zum Beispiel überhaupt nicht geht, sind Cover mit Gesichtern. Diese ganzen Fantasybücher mit Frauengesichtern drauf – ein Graus. Da geh ich sofort dran vorbei, da schau ich mir nicht mal den Klappentext an. Sicherlich manches Mal schade um das Buch, aber für mich wirken diese Cover einfach unpassend. Immer wieder gleich. Als ob die Geschichten ein ums andere Mal dieselben wären.

Im Gegensatz dazu bevorzuge ich Bücher mit illustrativen Covern, gerne auch etwas retro oder dezent und aussagekräftig gestaltet. Entdecke ich so ein Cover im Buchladen, zieht es mich magisch an und landet dann auch häufig in meinem Einkaufsbeutel.

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Diese 3 Bücher zum Beispiel waren absolute Coverkäufe. Und zumindest bei Flavia hat mich mein Gefühl absolut nicht betrogen. Die anderen beiden liegen leider immernoch auf meinem SuB, aber ich denke, auch da werde ich nicht völlig danebengegriffen haben. 🙂

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Die Zerbrechlichkeit der Welt hat mich absolut durch sein Cover angezogen. Ich mag Literatur aus Japan oder allgemein dem asiatischen Raum sehr sehr gern und wenn das Cover auch noch genau dieses Gefühl ausstrahlt, muss ich zugreifen.

Was ich auch mag, sind tatsächlich die Diogenes-Bücher. Ich mag es, dass man sie immer erkennt, ich mag ihren klaren Stil und ich reihe sie gerne nebeneinander auf – Auch wenn ein einziges Buch aus der Reihe springt und einen schwarzen Buchrücken hat (wieso eigentlich?)

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Und, wie ist das bei euch? Um welche Cover macht ihr einen großen Bogen? Oder ist euch das Cover völlig egal?

Freitagsgedanken #3

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Die liebe Ava Reed hat etwas ins Leben gerufen, bei dem ich sehr gern dabei sein möchte. Das ganze nennt sich Freitagsgedanken und widmet sich jeden Freitag einem anderen Thema, einer anderen Frage, die man als Leser oder Blogger, einfach als Mensch für sich oder für alle beantworten kann.

Diese Woche lautet die Frage:


Ja, nein, vielleicht?

Nenne 3 Dinge bzw. Gegenstände deines Lebens, auf die du niemals verzichten könntest!

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Na, das ist doch mal eine einfache Frage, oder? Meine Familie, meinen Hund und Bücher! Nein, Moment mal. Dinge bzw. Gegenstände? Also nichts lebendiges? Jetzt wird die Sache schon komplizierter. Also nochmal.

  1. meine Familie
  2. mein Hund
  3. Bücher

Als Buchverrückte stehen Bücher sicherlich an erster Stelle bei mir. Stellt euch mal eine Welt ohne Bücher vor, ohne die vielen Geschichten, zwischen zwei Buchdeckel gepackt. Natürlich könnte man dann noch zum altbewährten mündlichen Geschichtenerzählen greifen, aber hätten wir diese Bandbreite? Bestimmt nicht.

Was noch … ?

Ich weiß nicht, ob es zählt, aber auf Musik könnte ich ebenfalls nicht verzichten. Es muss ja nicht immer das ganz große Orchester sein, aber ohne Melodien, ohne Gesang, sähe die Welt doch sehr traurig aus. Nein, sie würde traurig klingen. Musik kann so viel bewirken, sie kann so viele Gefühle transportieren, dass ich da im Leben nicht drauf verzichten möchte.

Als drittes würde ich wohl meine Kaffeemaschine nennen müssen. Nicht, dass sie ein besonders edles Ding wäre, sie kocht einfach nur Kaffee. Aber ohne Kaffee wäre ich nur ein halber Mensch. 😀

… Hätte ich vielleicht das Handy nennen sollen? Ich denke nicht. Auch wenn ich es gefühlt öfter in der Hand habe, als vielleicht gut wäre, so denke ich doch, dass ich gut und gern drauf verzichten könnte, wenn ich es muss. Letztes Jahr war ich für 4 Tage an der Ostsee und das Handy lag 20 Stunden am Tag ausgeschaltet in der Tasche. Ihr könnt euch nicht vorstellen, was das für eine Wohltat war. Frei von Technik und Internet, einfach du und das Meer. ♥ Leider so kaum im Alltag umsetzbar, aber wenn man mal die Chance dazu hat – nutzt es!


Und nun würd ich gern wissen: Was wären die 3 Dinge, auf die IHR nicht verzichten könntet?

Habt einen schönen Tag!

Eure Gabriela

 

 

Nachtrag zu den Neuzugängen vom 04.03.2017

Heute kam nun auch das letzte Buch der 2 ausstehenden Glücksfee-Momente bei mir an. Es fühlt sich doch immer besser an, wenn man seine Schätze endlich in der Hand halten kann. 🙂

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Wie man sehen kann, bin ich bereits fleißig in Cyberworld 1.0 von Nadine Erdmann am lesen. Die ersten Kapitel gefallen mir schon einmal sehr gut. In Kapitel 1 durfte der Leser zB. einen Blick in die sogenannte Cyberworld werfen. Jemma und ihre Freunde spielen das Spiel „Shirewood“ und befinden sich dank der neuesten Technik mittendrin statt nur dabei. Genau das, was ich mir auch wünschen würde, wenn ich mal wieder Final Fantasy oder Dragon Quest zocke. 😀 Wer würde nicht gerne einmal einem richtigen Drachen gegenüber stehen – ohne allerdings wirklich körperliche Schmerzen erfahren zu müssen?

Björn Springorum’s Spiegel des Bösen hat noch eine sehr nette Überraschung parat gehalten – Eine Signierung. Am liebsten würde ich ja sofort in das besagte Zimmer einchecken! 😀

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Bibliophile Herzen

Foto von Gabriela

Soeben schickte mir meine Mama dieses Bild und schrieb:

„Das erinnert mich doch stark an dich. Es müsste nur eine Frau auf der Leiter stehen! 😀 “

Gibt es ein schöneres Kompliment? ❤

[Rezension] Graham Moore – Die letzten Tage der Nacht

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Erscheinungsdatum Erstausgabe: 16.02.2017

Verlag : Bastei Lübbe

ISBN: 9783847906247

Fester Einband 464 Seiten

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Inhalt

New York, 1888. Der Name Thomas Edison ist in aller Munde. Der große Erfinder, der die Glühbirne erfunden haben will und nun die amerikanischen Haushalte an das neue Stromnetz anschließen wird.
Der Gegenpart: George Westinghouse. Auch er hält sich für den Erfinder der Glühbirne. Er war vielleicht nicht als Erster beim Patentamt, aber seine Glühbirnen funktionieren besser. Das allein reicht, um den größten Patentstreit Amerikas entbrennen zu lassen.

Paul Cravath, ein junger, noch unerfahrener Anwalt wird zu Westinghouse‘ Verteidiger, der alles daran setzt, seinem Mandanten den Sieg zu bescheren. Dabei muss er Wege einschlagen, die weniger ehrenhaft sind, als er dachte. Ein Netzwerk aus Intrigen, Spionen und gekauften Journalisten steht ihm gegenüber. Mit Hilfe des genialen Erfinders Nikola Tesla soll dieser Streit endgültig entschieden werden. Doch plötzlich geht es nicht mehr nur um die Erfindung der Glühbirne. Es geht um den richtigen Strom. Edison’s Gleichstrom gegen den von Tesla zum Funktionieren erdachte und von Westinghouse produzierte Wechselstrom – Wer wird gewinnen?

Rezension

Schon der Einstieg in das Buch war spektakulär. Paul Cravath wird Zeuge, wie ein Mann am lebendigen Leib verbrennt. Mitten am Tag. Weil er unglücklicherweise zwei offene Stromkabel anfasste.

Das gesamte Buch über hält Graham Moore, der eher als Drehbuchautor bekannt ist, Szenen bereit, die man sich wunderbar in einem Film vorstellen kann. Alles scheint plastisch vor einem zu erscheinen, alles hat die nötige Spannung, den Nervenkitzel, den Reiz. Wen wundert es da noch, dass dieses Buch bereits 2018 in die Kinos kommen soll?

Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet, wobei man weder von Edison noch von Westinghouse als einer besonders sympathischen Lichtgestalt der Wissenschaft reden kann. Beide verfolgen ihre Ziele mit Vehemenz und Nachdruck, und nicht selten überschreiten sie damit gewisse Grenzen. In diesem Rahmen erschien mir Nikola Tesla noch als der sympathischste wissenschaftliche Zeitgenosse.
Randnotiz: Sheldon Cooper aus der Serie The Big Bang Theory soll in mancherlei Hinsicht Nikola Tesla nachgebildet sein, was seine Ansichten und vorallem seine charakterlichen Eigenschaften anbetrifft.

Paul Cravath war mir durchweg sympathisch. Mit ihm bin ich gerne in New York unterwegs gewesen, auch wenn auch er nicht frei von Schuld und Tadel ist. Aber wer ist das schon? Auch er verspürt den dringenden Wunsch, sich zu beweisen und zu siegen. Auch wenn das bedeutet, sich gegen die Frau zu stellen, die er liebt oder einen Menschen in eine missliche Lage zu bringen.

Was mir aber mit Abstand am besten gefallen hat, ist die Tatsache, wie lehrreich dieses Buch ist. Natürlich ist eine gehörige Portion Fiktion dabei, aber alle größeren Ereignisse sind so oder so ähnlich passiert. Hätte man mir dieses Buch damals in der Schule in die Hand gedrückt, hätte ich in Physik vermutlich mehr aufgepasst, als abwesend in Teenie-Zeitschriften zu blättern. Mir kam es auch durchaus zugute, dass ich kaum Vorabwissen hinsichtlich des Stromkrieges hatte. Edison war mir zwar geläufig, aber das war es dann auch wieder mit dem Wissen. So war ich zumindest frei von vorzeitigem Wissen und konnte mich ganz der Geschichte hingeben. Nun, da ich das Buch beendet habe, fühle ich mich wieder ein Stück weit schlauer. Und dafür bin ich Graham Moore sehr dankbar.

Fazit

Faszinierende Verwebung von filmreifer Unterhaltung mit wissenswerten Fakten über den großen Stromkrieg. Wer sich ein wenig für Physik und Geschichte interessiert, wer gerne an der Seite eines Anwalts einem der größten Patentstreits der Welt beiwohnen will – greift bitte zu!

Bewertung: 5 / 5 Sterne ★★★★★

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Mittendrin Mittwoch #6

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Heute sollte ich den MittendrinMittwoch umbenennen in „beendeter Mittwoch“ – aber was soll’s. Ich kann euch dieses Buch einfach nicht vorenthalten.

Diese Aktion wurde von der lieben Elizzy von readbooksandfallinlove initiiert, schaut unbedingt mal bei ihr vorbei! ♥


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Wissen Sie eigentlich, dass wir bei unseren gesammelten Abenteuern drei Männer kennengelernt haben, die alle auf ihre je eigene Art und Weise die Welt verändert haben?

apostroph_obenUnd wissen Sie, was ich mich frage?

Warum haben sie das getan?

Was hat sie dazu gebracht, über einen so langen Zeitraum hinweg zu kämpfen, zu streben und so heftig gegeneinander zu intrigieren?

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Dies ist ein Zitat auf den letzten Seiten des Buches Die letzten Tage der Nacht von Graham Moore. Es handelt von der Erfindung der Glühbirne, dem daraus entbrannten Patentstreit zwischen Thomas Edison und George Westinghouse, es geht um Nikola Tesla und Paul Cravath, einen jungen, noch unerfahrenen New Yorker Anwalt, der die Interessen von Westinghouse vertreten soll.

Meine Rezension dazu wird in den nächsten Stunden sicherlich online sein, aber schon jetzt sei gesagt: Der Stromkrieg war eine brisante, spannende Sache und dieses Buch hat filmreife Unterhaltung mit wirklich Wissenswerten Fakten verbunden.

Montagsfragen #2

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So schnell kann man sich an Dinge gewöhnen. Zum Beispiel daran, Montags eine Frage von  Buchfresserchen Svenja gestellt zu bekommen und seine Gedanken darum kreisen zu lassen. 🙂

Wie kommst du mit Unterbrechungen beim Lesen klar, findest du leicht wieder in die Handlung zurück?

Also, prinzipiell nehme ich ständig mein Buch zur Hand, egal ob ich nun nur 4 Haltestellen fahren muss oder eine halbe Stunde, ob ich darauf warte, dass ich beim Arzt dran komme oder wann der Kaffee fertig ist. Der Satz „Da kann ich noch eine Seite lesen“ ist fest in meinen Tag integriert. Das sind allerdings geplante Unterbrechungen, auf die richte ich mich ein.

Was ich nicht so mag, ist, wenn man mir etwas erzählen will dabei, und besonders wenn es nur so kurze „guck mal kurz“-Momente sind. Da brauch ich dann immer länger, um zurück ins Geschehen zu finden. Besonders, weil es ein murphysches Gesetz zu sein scheint, dass man immer dann erneut unterbrochen wird, wenn man gerade seinen Satz wiedergefunden und seine Gedanken geordnet hat.

Generell hab ich allerdings keine Schwierigkeiten, meiner Geschichte weiter zu folgen, egal, wie lang die Pause ist. Mein Gedächtnis scheint in der Hinsicht tadellos zu funktionieren, als würde man lediglich auf den Pause-Knopf der Fernbedienung drücken. Ich kann ja auch nach Jahren noch die Handlungen der meisten Bücher, die ich gelesen habe, zusammenbringen. Zum Glück – wäre ja schade um die vielen vergessenen Geschichten. 😀

Wie geht es euch dabei?