[Zodiak] Bücher für den Zwilling (in uns)

Liebe LeserInnen!

Vermutlich hat jeder von uns schon einmal in sein Horoskop geschaut, darüber geschmunzelt, die Nase gerümpft oder sich heimlich Notitzen gemacht, was die Sterne über einen selbst wohl so verraten. Vieles davon ist sicherlich an den Haaren herbeigezogen, ähnlich der Psychotests in Zeitschriften, die möglichst ein großes Spektrum abdecken, um alle glücklich zu machen. Nichtsdestotrotz finde ich die Sternzeichen spannend und mache es mir nun zur Aufgabe, für jedes Sternzeichen ein paar Bücher herauszusuchen, die passen könnten. In diesem Monat geht es mit dem Zwilling weiter – und auch mit allen, die im Herzen einer sind.

Der Zwilling

21. Mai bis 21. Juni

Der Zwilling, so sagt man, ist eines der wissbegierigsten Sternzeichen. Zwillinge denken doppelt so schnell (ha ha!), sind kommunikativ und großzügig. Mit seiner schnellen Lebensweise neigt er jedoch auch häufig zur Flatterhaftigkeit, Nervosität und Ungeduld. Nun, hoffen wir, dass sich das nicht auf die Welt der Bücher ausweitet!

Luft – das Element des Zwilling

Die Luft ist das leichteste Element. Es kann eine zarte Brise sein, es kann aber auch mit voller Windstärke brachiale Zerstörungen hinterlassen. Ich habe mich heute für die Leichtigkeit der Luft entschieden. Denn leicht wie eine Brise im Sommer ist auch dieses Buch!

Jean Webster – Lieber Daddy Long Legs

Fast 18 Jahre lebt Jerusha – Judy – Abbott im Waisenhaus. Sie ist die älteste unter den Kindern und soll bald vor die Tür gesetzt werden. Da findet sich ein reicher Treuhänder des Waisenhauses, der ihr und ihrer sprachlichen Begabung einen Platz an der Universität zusichert. Als Gegenleistung soll sie ihm monatlich einen Brief schreiben, in dem sie von ihrem Alltag berichtet.

Es macht einfach Spaß, Judys Werdegang anhand ihrer Briefe an den geheimnisvollen Helfer zu verfolgen. SIe schreibt mit so viel Freude am Leben, selbst wenn dieses nicht immer nur reine Glückseligkeit für sie bereit hält. Hier kann man schmunzeln, laut herauslachen und ein Tränchen verdrücken – und das auf wunderbare leichte Art und Weise.

Gelb – die Farbe des Zwillings

Gelb wie der Sommer, Gelb wie der Neid – oder Gelb als Signalfarbe, Achtung hier droht Gefahr? Wohl letzteres.

M.R. Carey – Die Berufene

Zwanzig Jahre ist es her, als die Welt – wie wir sie kennen – unterging. Ein heimtückischer Pilz befällt den menschlichen Körper und manipuliert ihn. Was von uns übrig bleibt, ist ein Hungernder, ein Zombie in einer ausgestorbenen Welt. Melanie, ein kleines zehnjähriges Mädchen, wird in einem militärischen Stützpunkt in England gefangen gehalten. Sie trägt den Pilz in sich, doch ist sie anders als die anderen. Sie kann denken. Hier soll sie mit einigen anderen besonderen Kindern unterrichtet und schließlich seziert werden.

Ein wunderbares Buch in einer postapokalyptischen Welt, in der ein Pilz regiert, den es in abgewandelter Form sogar tatsächlich gibt. Ich sage nur Stichwort Ameisen.

Schnell, schnell, schnell – wie ein Zwilling?

Auch wenn ich diese Reihe mit der Zeit aus den Augen verloren habe – wenn es um Bücher geht, die besonders mit einer rasanten Story aufwarten können, dann fällt mir immer wieder Peter Grant ein, ein britischer Polizeianwärter mit dem Hang zur Zauberei.

Ben Aaranovitch – Die Flüsse von London

Wir begleiten Constable Peter Grant durch die ersten Monate seiner Karriere als Polizist in London. Inspector Nightingale hat Peters magische Fähigkeiten erkannt und ihn kurzerhand zu seinem Zauberlehrling erklärt.

Rasant geht es mit Peter und seiner Kollegin Lesley May von einem brutalen Überfall zum nächsten, immer zwischen Geisterwelt und Unserer hin und her. Langsam wird klar, dass hier jemand ein altes Theaterstück wieder aufleben lässt – mit echten  Menschen. Das große Ganze wird dabei allerdings erst im letzten Teil des Buches klar.

Die Reihe umfasst mittlerweile 9 Bände, die neben verschiedenen Kriminalfällen auch mit einer großen Hintergrundgeschichte verbunden sind.

Die literarischen Zwillinge

Zu den bekanntesten Zwillingen in der Literatur gehören sowohl Sir Arthur Conan Doyle, wie auch Walter Moers. Beide haben großes in der Literatur geschaffen, auf ganz unterschiedliche Weise. Wie wäre es also mit einem Ausflug ins viktorianische London auf den Spuren des berühmtesten Detektivs der literarischen Geschichte Sherlock Holmes? Auch ein Besuch in Moers Zamonien birgt viele glückliche Lesestunden, in denen man zum Beispiel mit Hildegunst von Mythenmetz dem Geheimnis eines Manuskrips auf die Spur kommt.


Meine Reihe rund um die Sternzeichen sollte mit einem zwinkernden Auge gelesen werden! Nicht jeder Mensch entspricht seinem Sternzeichen, und ich bin mir sicher, auch Nicht-Zwillinge finden Gefallen an den hier vorgestellten Büchern. ♥

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