Konnichi wa! – Willkommen im literarischen Japan

Liebste Büchermenschen!

Japan. Das Land der aufgehenden Sonne. Denke ich an diesen Inselstaat im pazifischen Ozean, so fallen mir direkt allerlei Klischees ein. Spitzgiebelige, geschwungene Dächer, weite Landschaften voll prachtvoller Bäume, blühende Kirschblüten, Geishas und massenhaft geschäftig dahintreibende Menschen in dunklen Anzügen.

Doch auch in Kunst und Kultur spielt Japan eine maßgebliche Rolle. Mangas kennt wohl mittlerweile jeder von uns, diese mal mehr, mal weniger kunstvollen Comics, die man von hinten nach vorne liest. Auch Animes werden immer beliebter – wobei ich hier jedem Interessierten dringend das Studio Ghibli, das japanische Disneystudio, ans Herz legen möchte. Doch auch in der Belletristik gibt es einige herausragende Persönlichkeiten, die ihren Werken mit ihren Worten und Geschichten etwas ganz besonderes verleihen.

Seid ihr  – wie ich auch immer wieder – auf der Suche nach exotischer Literatur? Literatur, die man nicht in jedem Bücherregal findet, die vielleicht auch nicht jedermans Geschmack trifft, weil sie ein wenig spezieller sind?

Dann habt ihr bestimmt schon einmal zu einem Buch eines japanischen Schriftstellers gegriffen. Denn genau diese Exotik hört man in jedem Satz heraus.

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Vor einigen Monaten hatte ich euch bereits mein Bücherregal geöffnet und euch in meine Welt asiatischer Schriftsteller hereingelassen. Mittlerweile hat sich so einiges angesammelt und die Faszination bei mir ist ungebrochen. Salopp gesagt, muss man sich jedoch auf einen Japaner einlassen. Der Rhythmus der Geschichten ist in vielen Fällen ruhiger, besonnener, tiefgründiger und abstrakter, als in der westlichen literarischen Welt. Auch habe ich das Gefühl, dass sich des Öfteren Wiederholungen der Geschehnisse finden; speziell Haruki Murakami, der vielleicht meistgelesenste japanische Autor, neigt dazu, Gespräche langwieriger zu gestalten. Doch genau das macht die japanische Literatur so einzigartig und verleiht ihr eine eigene Stimme.

In dieser Woche möchte ich euch drei Bücher vorstellen, die von japanischen Schriftstellern geschrieben wurden. Jedes Buch ist in seiner Art einzigartig, jedes lege ich euch ans Herz. Welche das sind, verrate ich heute noch nicht, aber ich denke, es ist für jeden etwas dabei. Denn es wird bunt, es wird traditionell und es wird tiefgründig.

Also, kommt mit mir ins Land der aufgehenden Sonne, kommt mit mir nach Japan!

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13 Comments on “Konnichi wa! – Willkommen im literarischen Japan

  1. Bin immer offen für neue Vorschläge. Ich mach ja selbst gerade mein JapanSpecial, was ich auf 6 Monat erweitert habe. Zwar liegt mein Schwerpunkt auf dem Genre „Crime“, aber auch jetzt haben sich schon Romane eingeschlichen :3

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  2. Hey,

    eine tolle Sache! Ich finde es immer spannend von Autoren aus anderen Kulturen zu lesen. Mineko Iwasaki war, so weit ich weiß, eine Inspiration für Arthur Goldens „Die Geisha“. Ich selbst habe mir auf der Buchmesse das Buch „Yonosoke, der dreitausendfache Liebhaber“ von Saikaku Ihara gekauft & bin schon ganz gespannt. Zudem möchte ich unbedingt noch „Die Geschichte vom Prinzen Genji“ lesen, was ja unter eingen als der erste Roman überhaupt gilt.

    Liebe Grüße,
    Pia!

    Gefällt 1 Person

    • Huhu Pia!
      Freut mich, dass dich das Thema ebenso begeistern kann 🙂 Mit Mineko hast du vollkommen recht und um sie wird sich auch ein Beitrag drehen.
      Auf jeden Fall viel Lesespaß schon einmal mit deiner Neuerwerbung!

      Liebe Grüße!
      Gabriela

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  3. Japan 😍😍😍😍

    Ich bin schon gespannt. Lese gerne über Japan oder japanische Schriftsteller..

    Na gut… auch Mangas 😁

    Zu meinen absoluten Lieblingen gehört „Der Kirschblütenmord“ (kein japanischer Autor).

    Liebe Grüße,

    Donatha

    Gefällt 1 Person

  4. Hallo,

    Auf dem ersten Bild sehe ich ein Buch, das hier schon länger subbt („Cox oder Der Lauf der Zeit“) und eines, das ich schon angefangen habe („Die Pilgerreise des farblosen Herrn Tazaki“)!

    Ich habe mir mal angeguckt, was du zu dem Thema noch gepostet hast. „Die Geisha“ von Arthur Golden habe ich vor vielen Jahren gelesen, und „Die wahre Geschichte der Geisha“ würde mich auch sehr interessieren. Wahrscheinlich wäre es interessant, erst den Roman noch mal zu lesen.

    „Birthday Girl“ liegt hier schon, und mit „Wenn alle Katzen von der Welt verschwänden“ liebäugele ich auch.

    Für mich waren zwei sehr schöne japanische Romane „Kirschblüten und rote Bohnen“ von Durian Sukegawa und „Der Herr der kleinen Vögel“ von Yōko Ogawa. Japanische Bücher sind von Atmosphäre und Schreibstil ja oft wirklich was ganz anderes als westliche Bücher.

    Ich habe diesen Beitrag HIER für meine Kreuzfahrt durchs Meer der Buchblogs verlinkt.

    LG,
    Mikka

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    • Hallo 🙂
      Cox fand ich ganz bezaubernd, seitdem mag ich den Autor auch allgemein sehr gern. Ich weiß gar nicht, ob man die Geisha zuerst noch einmal lesen müsst, aber um die Situationen vergleichen zu können, ist es sicherlich von Vorteil 😊

      Deine Tipps schaue ich mir sehr gern mal näher an, ich finde ja auch, dass sie immer sehr anders sind 🙂

      Lieben Dank fürs Verlinken!
      Liebe Grüße ♥️
      Gabriela

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  5. Hallo, Gabriela!
    Ich habe das Gefühl hier ein wenig nachlässig gewesen zu sein, deshalb werde ich mich jetzt mal durch die Beiträge, die ich verpasst habe, lesen. Mach dich auf einen Kommentarregen gefasst. XD
    Ich find’s toll, dass du uns einige Autoren vorstellen willst. Ich habe nicht viele japanische Bücher gelesen, habe jedoch einen Liebling – Yoko Ogawa.
    LG, m

    Gefällt 1 Person

  6. Pingback: Rückblick auf den Mai – Buchperlenblog

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