[Rezension] Robert Louis Stevenson – Doktor Jekyll & Mister Hyde

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Werbung | Erscheinungsdatum Erstausgabe: 04.07.2017  Verlag : Bohem Press

ISBN: 9783959390415  Fester Einband 57 Seiten  Genre: Klassiker

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Alle Dinge enden irgendwann; irgendwann ist jedes Maß voll; es war eben dieser Reigen mit dem Bösen, der das Gleichgewicht meiner Seele zerstörte.

(S. 55)

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Inhalt

Ein wissenschaftlicher Geist, der über die Tugenden der Menschheit hinauswill, der seine Seele entzweit und am Ende alles einbüßt.

Rezension

Ihr wisst, ich liebe illustrierte Ausgaben bekannter Bücher. Umso mehr liebe ich die Ausgabe von Stevensons Doktor Jekyll und Mister Hyde aus dem Bohem Verlag, welche mit großartig-skurilen Illustrationen von Sebastien Mourrain aufwarten kann.

Der Klassiker, den jeder kennen sollte! Ob man ihn nun gelesen hat oder nicht – vermutlich sind den meisten die Namen Jekyll und Hyde ein Inbegriff des Guten und des Bösen. Um es mit Goethes Worten zu sagen: Zwei Seelen wohnen, ach! in meiner Brust!

Das Experiment, dass Doktor Jekyll an sich selbst testet, klingt im ersten Moment recht vielversprechend. Man löse das Gute von dem Bösen der Seele, auf das man beide Seiten getrennt voneinander leben lassen kann. Nur begnügt sich das Böse selten mit einem Teil des Lebens, bricht immer stärker hervor und übernimmt am Ende völlig die Kontrolle. Diese Erkenntnis sollte uns alle vor solcherlei Experimenten bewahren.

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Der Stil ist für einen Klassiker wunderbar angenehm, man fühlt sich direkt angekommen im englischen 19. Jahrhundert. Die Illustrationen, die viele der Seiten säumen, untermauern die grundlegende Stimmung. Zusammen mit dem Advokat Utterson bringt man Licht ins Dunkle. Die Geschichte des Doktor Jekyll ist recht kurz, doch büßt sie nichts von ihrem Schrecken ein. Ja, ich möcht‘ fast sagen, sie ist heute so aktuell wie eh und je.

Fazit

Großartiger, schaurig-schöner Klassiker in neuem Gewand, den man unbedingt bei sich im heimischen Regal stehen haben sollte.

Bewertung im Detail

Idee ★★★★★ ( 5 / 5 )

Handlung ★★★★★ ( 5 / 5 )

Charaktere ★★★★★ ( 5 / 5 )

Sprache ★★★★★ ( 5 / 5 )

Emotionen ★★★★☆ ( 4 / 5 )

= 4.8 ★★★★★

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26 Comments on “[Rezension] Robert Louis Stevenson – Doktor Jekyll & Mister Hyde

    • Huhu Julia!
      Die Geschichte hat mir auch wirklich sehr gut gefallen, und du hast ganz recht – die Illstrationen unterstützen die gruselige Stimmung total 🙂

      Liebe Grüße!
      Gabriela

      Gefällt mir

  1. Hallo Gabriela,

    ich habe das Buch noch nicht gelesen, aber ich will in nächster Zeit mehr Klassiker lesen und da wäre das sicher ein guter Kandidat.
    Ich hatte letztens noch eine andere positive Rezension (weiß leider nicht mehr auf welchem Blog) gesehen und habe richtig Lust auf das Buch bekommen.
    Illustrierte Ausgaben finde ich auch immer ganz toll.

    Liebe Grüße
    Elisa

    Gefällt 1 Person

  2. Hallo Perle,

    da hast du dir einen megacoolen Klassiker geschnappt. Ich LIEBE diese Geschichte! Und es freut mich sehr, dass es dir auch so gut gefallen hat 🙂 Deine Ausgabe ist wirklich superschön!

    Liebe Grüße,
    deine Ümi ❤

    Gefällt 1 Person

  3. Hallo Gabriela,
    hier bei Dir finde sogar ich noch schöne neue Ausgaben von Klassikern. Vor allem da ich illustrierte Klassiker irgendwie so gar nie auf dem Schirm habe. Da man ja von Klassikern ja sowieso meist mehrere Ausgaben hat („Stolz und Vorurteil“ 3 Ausgaben, „Dracula“ 2x, „Eine Weihnachtsgeschichte“ 3x….) sind solche Ausgaben mit Illustrationen zusätzliche Schmankerln. Diese kommt sofort auf meine WL und ich sage vielen Dank, dass Du meine Augen auch für solche Ausgaben öffnest!
    Liebe Grüße aus Wien
    Conny

    Gefällt 1 Person

      • Das passt auch perfekt, wenn ich dann mein Schottland-Special mache *aufgeregt in die Hände klatsche*. Ein Jahr für englische Literatur ist viiieel zu kurz!!
        LG aus dem ebenso verschneiten Wien
        Conny

        Gefällt 1 Person

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  9. Latha math, Gabriela.
    Obiger Klassiker ist ein gutes Beispiel für all die Geschichten, die ich nur durch das Medium Film kenne. Und das Buch hatte & hat einen nicht wesentlichen Einfluß auf das Erzählen der Neuzeit. Ähnlich wie Mary Shelleys „Frankenstein“ wohl.
    So wie sich übrigens „Sherlock“ zur altehrwürdigen Vorlage verhält, so verhält sich auch die BBC-Serie „Jekyll“ zu Stevensons Buch. Schlicht: Wow!
    Ganz nebenbei ein Leckerbissen für Leute, die gerne Schauspielern bei der Arbeit zusehen…

    bonté

    Gefällt 1 Person

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