So spooky!

Werbung | Autor: T. Kingfisher | Titel: What moves the Dead |
Übersetzung: / |
Erscheinungsdatum: 2022 | Verlag: TOR Nightfire |
165 Seiten | Genre: Horror / Adaption |

Bewertung: 5 von 5.

It crawled back to its position in the circle of hares and it sat up, despite half its skull being missing. It turned its head so that its remaining eye pointed at me and tucked its paws against its chest like all the others.

(S.88)

Inhalt

Alex Easton ist auf dem Weg zu seinen alten Freunden, den Geschwistern Roderick und Madeline Usher. Ein Brief erreichte ihn, dass es Madeline sehr schlecht gehe, dass ihr Bruder sogar um ihr Leben fürchte. Und dass in der näheren Umgebung des Anwesens ebenfalls merkwürdigste Dinge passieren, wird Easton ebenfalls sehr schnell bewusst.

Rezension

Na, erkennt ihr die Namen Roderick und Madeline Usher wieder? Richtig, What moves the Dead ist eine Adaption der Geschichte rund um den Fall des Hauses Usher von Edgar Allan Poe. Und T. Kingfisher bringt die ursprüngliche Geschichte hier richtig gut unter, ohne sie nachzuerzählen. Vielmehr stoßen wir bereits sehr früh im Buch auf seltsame Pilze, die im Wald wachsen und scheinbar nicht gerade heimisch sind. Außerdem verhalten sich die Hasen des Waldes sehr merkwürdig. Anstatt zu flüchten, starren sie Menschen unerschrocken an, und wenn sie sich bewegen, ist es, als hätten sie vergessen, wie sie es anstellen müssen. Sie kriechen. Und glaubt mir, diese Hasen sind verdammt gruselig. Wer – wie ich – unter einem Watership Down Trauma leidet, dem wird es erst recht eisig kalt über den Rücken laufen.

Doch zurück zur Geschichte, die Hasen sind schließlich nur ein Teil davon. Vielmehr geht es um die geheimnisvolle Krankheit, die Madeline Usher befallen zu haben scheint, und die sie sehr schnell von innen heraus aufzuzehren scheint. Und keiner der Anwesenden scheint etwas dagegen tun zu können.

Die Autorin mischt humorvolle Randbemerkungen mit einem sehr guten Gespür für Gruselmomente und hinsichtlich der Auflösung des Ganzen war ich sehr positiv überrascht. Denn so viel sei verraten: Es ist weniger unwahrscheinlich, als man vielleicht zu hoffen mag.

Fazit

Richtig gut geschriebene Adaption, die genug Freiraum bekommt, um sich selbstständig entfalten zu können. Außerdem erhält What Moves the Dead einen zweiten Teil, auf den ich mich schon jetzt sehr freue! Und natürlich hoffe ich doch sehr, dass dieses großartige Büchlein auch seinen Weg auf den deutschen Buchmarkt findet.

Bewertung im Detail

Handlung ★★★★★ ( 5 / 5 )

Atmosphäre ★★★★★+★ ( 6 / 5 )

Charaktere ★★★★★ ( 5 / 5 )

Sprache ★★★★★ ( 5 / 5 )

Emotionen ★★★★★ ( 5 / 5 )

5 ★★★★★

schnörkel

3 Antworten zu „[Rezension] T. Kingfisher – What moves the Dead“

  1. Avatar von [Halloween] Die Liebe zur Schauerliteratur – Buchperlenblog

    […] über creepy Hasen, seltsame Pilze und noch viel mehr, erfahrt ihr hier oder aber … ihr setzt euch gleich mit dem Buch in den nächsten Lesesessel. Licht dimmen […]

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  2. Avatar von [Rezension] T. Kingfisher – The Hollow Places – Buchperlenblog

    […] man einen Prinzen tötetWhat moves the dead (1)Was die Nacht verschweigt […]

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Mein Name ist Gabriela, und seit 2017 findet ihr hier Buchtipps aus diversen Genres. Egal ob Fantasy, Horror oder Geschichten aus dem wahren Leben, übersetzt oder englisch –
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