Meine Lieben!
Ich weiß, ich weiß, ich bin ein bisschen früh dran in diesem Monat mit dem Vorpreschen in den Januar 😀 Allerdings geht der Blog nach der kommenden Woche wieder in den wohlverdienten Weihnachtsurlaub, so dass die letzten Dinge des Jahres einfach etwas komprimierter erscheinen müssen. Macht ja nichts, die Vorfreude auf neue gute Bücher ist sowieso immer vorhanden.
Allerdings ist im Januar gar nicht so viel Spannendes für mich dabei gewesen, so dass ich euch dieses Mal nur 3 Bücher vorstellen kann. Da hat man allerdings auch mehr Zeit für die eigenen und die neuen Weihnachtsbücher, nicht wahr.
Travis Mulhauser – Sweetgirl
Darum geht’s: Schon früh hat die junge Percy lernen müssen, sich um sich selbst zu kümmern. Als sie im tiefsten Winter wieder einmal ihre alkoholsüchtige Mutter sucht, findet sie in dem abgelegenen Haus in den Wäldern von Michigan nur deren zugedröhnten Dealer Shelton − und ein schreiendes, völlig unterkühltes Baby. Instinktiv weiß Percy, dass sie die Kleine retten muss. Mit dem Mut der Verzweiflung kämpft sich das toughe Mädchen durch den eisigen, wild tobenden Schneesturm − bald verfolgt von dem unterbelichteten Shelton und seinen unberechenbaren Kumpanen, die vor nichts, aber auch gar nichts, zurückschrecken.
Interessiert mich, weil: Packende Grundgeschichte, die bestens zur eisigen Stimmung im Januar zu passen scheint. Perfekt, um sich schreckhaft unter einer dicken Decke einzumurmeln, während der Schneesturm über die Seiten peitscht.
Erscheint: am 23.12.2020 bei dtv
Eddy de Winter – Ich blieb in Ausschwitz
Darum geht’s: 1943 werden der junge niederländisch-jüdische Arzt Eddy de Wind und seine Frau Friedel nach Auschwitz deportiert. Als Häftling mit der Nummer 150822 erlebt Eddy den Terror der Nationalsozialisten am eigenen Leib: die Appelle in eisiger Kälte, die Zwangsarbeit in sengender Hitze, die Krankheiten, den Hunger, die willkürlichen Erschießungen und die Grausamkeiten, die das Lagerleben prägen. Kurz bevor die Russen das Lager im Januar 1945 befreien, wird seine Frau aus Auschwitz verschleppt, Eddy aber versteckt sich und bleibt zurück. Dies ist die Geschichte der beiden – sie wurde geschrieben im Lager von Auschwitz. Das erschütternde Dokument wurde 1946 in den Niederlanden veröffentlicht. Nun liegt es erstmals auf Deutsch vor.
Interessiert mich, weil: Geschichtliche Dokumente finde ich eigentlich immer interessant. Gerade wenn es sich um reale Berichte handelt von Betroffenen, die wirklich das Leid dieser Zeit miterleben mussten, läuft es mir eiskalt den Rücken hinunter. Auch Eddys Geschichte würde ich gern kennenlernen.
Erscheint: am 03.01.2020 bei Piper
R.F. Kuang – Im Zeichen der Mohnblume – Die Schamanin
Darum geht’s: Rin ist ein einfaches Waisenmädchen, das im Süden des Kaiserreichs Nikan lebt. Ihre Adoptiveltern benutzen sie als billige Arbeitskraft, und um sie herum gibt es nur Armut, Drogensucht und Ödnis. Um diesem Leben zu entfliehen, setzt sie alles daran, um an der Eliteakademie von Sinegard aufgenommen zu werden. Doch auch dort wird Rin wegen ihrer Herkunft verspottet und ausgegrenzt. Da bricht ein Krieg gegen das Nachbarreich aus. Rin muss nun kämpfen und entdeckt dabei, dass ihre Welt nie so einfach war, wie sie geglaubt hatte – und dass sie zu viel mehr in der Lage ist, als sie selbst je für möglich gehalten hätte.
Interessiert mich, weil: Ich liebe asiatische Geschichten, asiatische Kultur und besonders ihre Mythologie. Umso mehr setze ich Hoffnung in diesen Auftakt-Band und hoffe, mich verzaubern lassen zu können von Rin und ihrer Geschichte.
Erscheint: am 20.01.2020 bei blanvalet

Das sind sie, meine drei Vorschläge für den Januar! Lasst mir gern euren Tipp für den kommenden Monat da, wer weiß, welch spannendes Buch mir ansonsten durch die Lappen gehen könnte!

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