[Rezension] Ben Aaronovitch – Der böse Ort (4)

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Erscheinungsdatum Erstausgabe :23.04.2014

Verlag : dtv Verlagsgesellschaft

ISBN: 9783423215077

Flexibler Einband 400 Seiten

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Falls der Gesichtslose Leute vor Ort hatte, war anzunehmen, dass sie zwangsläufig die Mieterversammlung besuchen würden, um zu erfahren, ob die Bewohner zufällig irgendwas unternahmen, was ihren Plänen zuwiderlief. Aber sie würden nicht zu sehr auffallen wollen. Daher konzentrierte ich meine Aufmerksamkeit auf die Leute, die sich während des Treffens wachhalten konnten, selbst aber nichts beitrugen. (S. 228)

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Der böse Ort ist der 4. Teil der Peter Grant Reihe! Wer die anderen noch nicht kennt, kann sich hier mit den anderen Bänden vertraut machen.

 

Inhalt

Die Jagd nach dem gesichtslosen Magier geht in die nächste Runde! Dieses Mal beschäftigt die Falcon-Abteilung (Die Abteilung „abstruser Scheiß“ der Londoner Polizei) ein gestohlenes Buch über Magie und ein Sozialwohnblock in Südlondon. Skygarden Tower beinhaltet ein großes Geheimnis, dem Peter Grant in gewohnter Manier nachgeht. Zusammen mit Lesley und seinem Boss Nightingale dröseln sie die Fäden auf, die über mehrere Leichen und Dämonenfallen führen, um dem Gesichtslosen endlich näher zu kommen.

Rezension

Ich habe es schon oft gesagt – ich liebe Peter Grant. Sein Witz und Charme, seine flapsige Art, großartig! Leider habe ich genau das in diesem Band etwas vermisst. Peter scheint sich in seinem neuen Job soweit eingefunden zu haben, dass ihm vieles nicht mehr merkwürdig vorkommt. Auf der einen Seite ist das nur natürlich, auf der anderen fiel der Sarkasmus dadurch ein wenig ab. Der gesamte Band ist etwas düsterer als die vorigen, der böse Ort ist wahrlich ein böser Ort, der Gesichtslose ein skrupelloser Mensch.

Wir erfahren wieder ein wenig mehr über die Vergangenheit der beinahe ausgerotteten Zauberergarde, lernen eine russische Hexe näher kennen und finden erneut chimärische DNA bei einer Toten ohne Gesicht. Chimärische DNA? Was? Ganz richtig. Bereits in Band 2 fanden wir einen Club, der Menschen mit tierischer DNA hervorbrachte. Diese Stätte, die ein wenig an die Insel des Dr. Moreau erinnert, wurde zwar geräumt, doch laufen noch immer Wesen dieser Art herum.

Ich muss gestehen, dass ich die erste Hälfte einige Schwierigkeiten mit der Geschichte hatte, irgendwie hatte ich oft das Gefühl, ein wesentliches Detail überlesen zu haben, wusste nicht so recht, wen wir denn nun gerade wirklich jagen. Das legte sich mit der Zeit, nachdem sich die Story zunehmend wieder auf einen Punkt konzentrierte. Das Ende hält einen sehr überraschenden Twist bereit, der natürlich wieder sehr zum Kauf des nächsten Bandes anregt.

Fazit

Wer Peter Grant liebt, der MUSS diesen Band selbstverständlich gelesen haben. Quereinsteigern würde ich Band 1 ans Herz legen, da alle Bände aufeinander aufbauen. Ansonsten ein etwas schwächerer Teil als die anderen, aber immer noch sehr lesenswert.

Bewertung im Detail

Idee ★★★★☆ ( 4 / 5 )

Handlung ★★★☆☆ ( 3 / 5 )

Charaktere ★★★★☆ ( 4 / 5 )

Sprache ★★★★★ ( 5 / 5 )

Emotionen ★★★☆☆ ( 3 / 5 )

= 3.8 ★★★★

 

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Die Reihenfolge der Flüsse von London – Reihe von Ben Aaronovitch:

Band 1Die Flüsse von London

Band 2Schwarzer Mond über Soho

Band 3Ein Wispern unter Baker Street

Band 4 – Der böse Ort

Band 5 – Fingerhut-Sommer

Band 6 – Der Galgen von Tyburn

 

10 Comments on “[Rezension] Ben Aaronovitch – Der böse Ort (4)

  1. Mhhhh so relativ. Wenn ich ‚the hanging tree‘ endlich gelesen habe, kann ich mir ohne schlechtes Gewissen ‚the furthest station‘ kaufen. Aber ja, also für einen kurzen Moment heißt das natürlich, dass ich meinen SUB abbaue… 😂

    Gefällt 2 Personen

  2. Hach, dass ich dir mal bei einer Buchreihe voraus bin… Das du noch andere Bücher liest zählt selbstverständlich nicht! 😂😉❤️

    Zum Buch: Für mich war der 4. Band sogar der Beste. Das düstere hat mir sehr gut gefallen, auch das drumherum mehr aufgelöst wird und das Ende hat mir die Schuhe ausgezogen… Die suche ich heute noch! 😉😊

    Aber natürlich bezaubernd wie immer 😊😊

    Hab ein schönes Wochenende!
    LG Torsten

    Gefällt 1 Person

    • Echt, der Beste? Irgendwie fand ich den Anfang einfach zu .. verwirrend, ich konnte öfter Namen nich zuordnen zB 😅 das wurde dann ab der eigentlichen Skygarden Szenerie eindeutig besser 🙂 das ende allerdings.. da war ich doch sehr schockiert.

      Hab du auch ein schönes Wochenende!

      Gefällt 1 Person

      • Ja, gut erkannt. Die letzten Bände brauchen auf den ersten hundert Seiten immer etwas, gewinnen ab dann aber deutlich an Fahrt… 😊. Fand die Szenerie in Band 4 einfach super… 😉

        Gefällt 1 Person

  3. Pingback: Rückblick auf den Oktober – Buchperlenblog

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