Wenn aus Büchern Schätze werden.
Meine Lieben,
gestern begann ich mit einem Buch, dass mir förmlich aufgedrängt wurde. O-Ton meiner Mutter: „Du musst es unbedingt lesen! Ich brauche jemanden, mit dem ich darüber reden kann!“ Nun, was soll man machen, wenn jemand scheinbar so überzeugt von einem Buch ist? Richtig. Den Leseplan über den Haufen werfen und zur empfohlenen Lektüre greifen.
Das Haus sah aus, als hätte ihm jemand die Kehle durchgeschlitzt. Wilde, triefende Formen bedeckten die Wände, in einem sorgfältig ausgewählten Farbton – tief, satt und üppig, eine Spur Blau, wie extra gemischt. S. 18
Wir müssen über Kevin reden von Lionel Shriver ist ein aufwühlendes Buch. Kevin ist ein Amokläufer. Er hat neun Menschen getötet, sieben davon waren seine Mitschüler. Erzählt wird das Buch aus Sicht der Mutter. Sie schildert in Briefform ihr Leben nach der Tat ihrem Mann, der offensichtlich nicht mehr bei ihr lebt. In der aktuellen Szene wachte sie einen Monat nach der Tat auf und findet ihr Haus mit blutroter Farbe überschüttet vor.
Habt ihr das Buch bereits gelesen?
Diese Aktion wurde von der lieben Elizzy von readbooksandfallinlove initiiert, schaut unbedingt mal bei ihr vorbei! ♥
Das hört sich wirklich sehr aufwühlend an, habe das Buch nun öfters gesehen und bin schon gespannt auf deine Rezension dazu!
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Bisher liest es sich richtig gut. Ich bin nun schon ein paar Seiten weiter, und sie rollt ihren gesamten Weg von hinten auf. Will sie das ungeborene Kind, will sie es nicht, wie sehr prägt dieses Denken auch die Beziehung zum Kind? Spannend!
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