[Montagsfrage] Das Genre-Abstellgleis

Liebe Bücherwürmer!

Lang ist’s her, da habe ich das letzte Mal eine Montagsfrage beantwortet. Doch in dieser Woche bietet es sich an und die Frage, die uns die liebe Antonia von Lauter & Leiser stellt, lädt zum Nachdenken ein.

Gibt es ein Genre, das du gar nicht (gern) liest?

Mit den (Lese-)Jahren habe ich festgestellt, dass mir Liebesromane scheinbar nicht liegen. All der Schnulz, das Schmachten, die Tränen, nicht zu vergessen die Dramen, um der Geschichte den letzten Pepp zu geben. Ist nichts für mich. Eigentlich schade, denn ich halte mich persönlich gar nicht für so unromantisch. Nur wird scheinbar Kitsch gern mit Romantik verwechselt. Ich mag subtile Romantik, etwas, wo das eigene Herz mitschlagen kann, wo es im eigenen Bauch flattert, ohne dass mir die vor Sehnsucht triefenden Augen der Protagonisten beinahe aus den Zeilen entgegen fallen.

Und während ich über diese Frage nachdenke, möchte ich eigentlich doch gern mal wieder zu einem Liebesroman greifen. Aber einem, der all das, was Liebe ausmacht, in einen schönen Rahmen setzt. Weder möchte ich mich mit Teenagerproblemen auseinandersetzen, noch brauche ich vertrackte Dreiecksbeziehungen, bei denen mich am Ende sowieso jeder Part nur noch nervt. Wenn ihr einen Geheimtipp für mich habt, dann heraus mit der Sprache, ich bin ganz Ohr!

schnörkel

19 Comments on “[Montagsfrage] Das Genre-Abstellgleis

  1. Hallo Gabriela,

    ich bin ja fest auf Gay Romance abonniert und lese Mann/ Frau-Lieberomane so gut wie gar nicht. Auch bei den Gaybüchern kann man Kitsch und Schmachten nicht immer vermeiden, aber sie treten da weit seltener auf 🙂
    Wenn Du schon nach Geheimtipps fragst, ich habe da tatsächlich einen etwas unorthodoxen Liebesroman, mit zwei Menschen, die ihren Teenagerjahren schon lange entwachsen sind und beide ganz ordentliche Macken haben, den ich sehr mochte. Vielleicht magst Du hier mal reinschauen:
    https://laberladen.com/ein-anderes-wort-fuer-glueck-von-deborah-obrien/

    LG Gabi

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  2. Liebste Gabriela, ich hoffe du hattest ein tolles Wochenende. Ich kann mit diesen zu kitschigen Liebesgeschichten auch nicht viel anfangen besonders nicht die aus dem Young und New Audult Genre. Eine Liebesgeschichte die ich aber wirklich unglaublich schön und realistisch fand war die in „Tanz auf Glas“ – https://www.droemer-knaur.de/buch/7782297/tanz-auf-glas – vielleicht wäre das auch etwas für dich. 🙂
    Hab einen tollen Wochenstart. ❤

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    • Liebste Elizzy!
      Oh, das klingt ja wirklich interessant und so gar nicht kitschig – gott sei dank! Deinen Tipp notiere ich mir defintiv 🙂

      Mich hats leider mit ner fetten Erkältung erwischt, aber komm du gut in die neue Woche! ♥

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  3. Huhu,

    ich kann deine Schwierigkeiten mit Liebesgeschichten nachvollziehen. Mir gefällt die offensichtliche Manipulation der Gefühle der Leser_innen nicht; es ist, als würde mir die Autorin oder der Autor vorschreiben, was ich zu empfinden habe und das kann ich nicht ab.

    Ich möchte dir eine ganz besondere Liebesgeschichte aus der Urban Fantasy empfehlen, die mich sehr berührte (trotz meines harten Herzens :D): „Golem und Dschinn“ von Helene Wecker. Ich lasse dir den Link zu meiner Rezension da: HIER.

    Montagsfrage auf dem wortmagieblog
    Viele liebe Grüße,
    Elli

    Gefällt 1 Person

      • Hm… ich kenne Schlaflos in Seattle nicht, aber nach dem, was ich im Internet gerade gelesen habe würde ich sagen: nein.
        Ist halt ein Liebesroman, aber mit einem sehr netten Mann und nicht mit einem Bad Boy und nicht so arg kitschig. Und die Frauen der Reihe stehen auch mit beiden Beinen im Leben.
        LG
        Yvonne

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  4. Pingback: Die Montagsfrage #26 – Gibt es ein Genre, das du gar nicht (gern) liest? | Lauter&Leise

  5. Liebe Gabriela,

    ich kann mit diesen Liebesschmökern auch nicht viel anfangen. Allerdings mag ich schöne Liebesgeschichten, mit einem anderen Hintergrund. Zuletzt habe ich „Das wilde Herz des Westens“ von Alexandra Fischer gelesen, wo es hauptsächlich um die Besiedelung Amerikas geht, aber eine Liebesgeschichte nicht fehlen darf:
    https://anettsbuecherwelt.blogspot.com/2019/01/das-wilde-herz-des-westens-alexandra.html

    Oder „Im herzen das Licht“ von Katja Martens, wo es um eine (wahre) Schiffskatastrophe in New York ging, aber ein bisschen Liebesgeschichte dabei war:
    https://anettsbuecherwelt.blogspot.com/2018/11/im-herzen-das-licht-katja-martens.html

    So mag ich das, aber reine Herz-Schmerz-Geschichten sind nix für mich.

    Liebe Grüße Anett.

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    • Liebe Anett!
      Ich danke dir für die beiden Tipps, die schaue ich mir auf jeden Fall gleich an 🙂 Ich habe gestern schonmal zwei weitere Tipps (Tanz auf Glas und Golem und Dschnn) bestellt und bin sehr gespannt, was diese Geschichten mit sich bringen.

      Liebe Grüße!
      Gabriela

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  6. Aloha, Gabriela.
    Mich kann man/frau eigentlich mit dem modernen Horror-Genre erfolgreich auf Distanz halten (Buch wie Film). Mein Bedürfnis nach Schrecknis bleibt überschaubar. Klar dabei, daß es überall zu Schnittmengen kommt.

    Wenn Großherzogin Ludovica schmachtend auf dem kühlen Marmor im Ostflügel ihrer Sommerresidenz seufzt, während der heißgeliebte Gregor durch den Pulverdampf des Siebenjahrigen Kriegs irrt, dann kommen auch mir Fluchtgedanken in den Sinn…
    Gegen eine fundamental gute Liebesgeschichte ist allerdings auch kein Kraut gewachsen – es zieht einen einfach mit. Wobei ich hier weitaus eher mit Filmtiteln dienen könnte 😎
    Die ‚Before-‚ Reihe von Richard Linklater (die Skripte zusammen mit Julie Delpy & Ethan Hawke) wäre ein Langzeitklassiker von mir (zwischen jedem Teil liegen 9 reale Jahre).

    bonté

    Gefällt 1 Person

    • Hallo! 🙂
      Wirklich, Horror ist nichts für dich? Kann ich teilweise verstehen, gerade in dem Genre ist aber auch einfach viel … Schund dabei.
      Deinen Langzeitklassiker schau ich mir allerdings mal an, wer weiß, vllt ists ja auch was für mich 🙂 Danke für den Tipp!

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